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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Ausgabe 12/2026 erscheint am 22. März 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Rituale – Rastplätze für die Seele
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Vieles kommt derzeit weltweit ins Rutschen. In etlichen Bereichen geraten wir an Kipppunkte oder diese sind wie beim Klima bereits erreicht. Grundlegende Koordinaten unseres Zusammenlebens, die Versprechen der Moderne von Freiheit, Fortschritt, Frieden und Demokratie kommen ins Wanken. Wie können wir unser Leben gestalten, ohne uns voller Angst in ein Schneckenhaus zurückzuziehen? Wie können wir Halt finden und einen Anker im stürmischen Zeiten setzen? Nicht umsonst gibt es derzeit vermehrt eine Sehnsucht nach haltgebenden Ritualen. Die beliebte Ostereiersuche und der Osterbrunch, das Johannisfeuer, das Maibaum-Aufstellen – die Jahreszeiten und das Kirchenjahr halten einen großen Schatz bereit.
Doch nicht immer werden die Rituale der Kirchen noch als hilfreich erlebt. Menschen sehnen sich nach einem für sie passenden Ritual, das innehalten lässt, mit einer Geste etwas ausdrückt, was Worte nicht sagen können. So geschehen beim »Aschenkreuz to go« – also im Vorbeigehen – das viel Zuspruch erhielt, genauso wie Pop-Up-Taufen im Freien oder die Aktion #einfachheiraten der evangelischen Kirche, die den Raum dafür öffnet, oft spontan und ohne lange Vorbereitung Gottes Segen für die Beziehung zu erhalten.
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| Klartext |
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| Betende Touristen |
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Besuchen Sie auf Reisen auch gern mal Museen und Kirchen? Es ist schön, wenn man offene Gotteshäuser findet, die man vielleicht auch nicht nur wegen ihrer besonderen Architektur, ihrer Wandmalereien oder Heiligenfiguren aufsucht – sind es doch auch immer Orte, die zum Verweilen, Stillwerden, Bitten und Danken einladen. Nicht so einladend wirkt es, wenn Eintritt erhoben wird, um eine Kirche überhaupt betreten zu dürfen.
Der Kölner Dom zum Beispiel, den jährlich rund sechs Millionen Menschen aus aller Welt besuchen, soll bald nicht mehr kostenfrei zugänglich sein, es sei denn ausschließlich zum Gebet und zum Entzünden von Opferlichtern. Wird die Kirche jetzt zum kommerziellen Raum? Was in vielen Kathedralen im Ausland längst üblich ist, gilt ab der zweiten Jahreshälfte also auch für die bekannteste Kirche in Deutschland. »Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, wo wir sehen, die Rücklagen sind in absehbarer Zeit aufgezehrt«, begründet Domrendant Clemens van de Ven den Schritt.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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DAS INTERVIEW: ANNETTE HOLUSCHA-UHLENBROCK |
| »Die entscheidende Zeit ist jetzt!« |
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Viele Kommunen haben angekündigt, soziale Leistungen gravierend zu kürzen. Für Caritasdirektorin Annette Holuscha-Uhlenbrock sind sie jedoch Teil der Daseinsvorsorge, zu denen Kommunen verpflichtet sind. Wie sich die Einsparungen auf die Menschen, die Gesellschaft und die Demokratie auswirken, erklärt sie im Interview.
Frau Holuscha, was treibt Sie als Caritasdirektorin in diesen Tagen um?
Ich frage mich, wie es mit unseren sozialen Diensten weitergeht. Deren Zukunft hängt von den öffentlichen Haushalten ab, in denen aktuell immense Einsparungen anstehen.
Kurz nach Weihnachten 2025 haben etliche Kommunen bekanntgegeben, dass sie ihre sozialen Leistungen gravierend kürzen werden. Hat Sie diese Nachricht überrascht?
Dass die Finanzsituation der kommunalen Haushalte angespannt ist, wissen wir schon länger. Vor Weihnachten hat sich die Lage allerdings zugespitzt: Da hat uns der erste Landkreis mitgeteilt, dass er seine sozialen Leistungen, zu denen er gesetzlich nicht verpflichtet ist, komplett kürzen wird. Aber in der Praxis verfahren die Landkreise sehr unterschiedlich: Während uns manche Landkreise dazu einladen, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um zu überlegen, wie es weitergeht, entscheiden sich andere für pauschale Lösungen oder kürzen gleich rigoros alle sozialen Leistungen, die sie rein rechtlich kürzen können.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| KRIEG |
Wenn Mama oder Papa Soldaten sind
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Zwischen Bundeswehr und Elternrolle: Mit seinen Kindern über den Krieg zu reden, ist nicht leicht – erst recht nicht für Soldaten. Durch die Ereignisse weltweit und den Ukrainekrieg fragen sich auch viele deutsche Soldaten, was passiert, wenn auch sie in den Krieg ziehen müssen. Auch humanitäre Einsätze Kindern zu erklären ist nicht einfach. Ein Militärseelsorger und zwei Betroffene erzählen, warum man trotzdem off en reden sollte.
Mama, Papa, was ist Krieg? Eine kurze Frage, die sich im Licht weltweiter Konflikte sicher viele Kinder stellen – deren Beantwortung Eltern aber oft schwerfallen dürfte. Besonders denen, die als Soldaten im Ernstfall selbst betroffen wären. Wie man in einer solchen Situation mit Sohn oder Tochter über Krieg und die Angst vor dem Tod sprechen kann, berichten die Bundeswehrsoldaten Alex und Karl sowie der Kieler Militärseelsorger Thomas Pinzer.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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