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Unser »Gottes-Influencer« Hans-Christian Richter
Die neue Normalität muss noch erfunden werden

Hans-Christian Richterpaperlapasti Zurzeit ist nichts normal: ob einkaufen, unterrichten oder das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes. Doch was ist normal oder gerade dabei, normal zu werden? Für mich ist es normal, dass der Sonntag ein besonderer Tag ist und ich mich in meinem Glauben mit anderen verbunden fühle. Diese Normalität ist jetzt etwas anders, muss neu erfunden und mit lebbaren Optionen gefüllt werden. Denn in Lauerstellung zu leben und nur darauf zu warten, dass alles wieder »normal« wird, ist wenig gewinnbringend.

Warten bedeutet: sich der Situation auszusetzen und ihr gegenüber ohnmächtig zu sein – kein schönes Gefühl. Ich möchte mich aber auch nicht in Aktionismus verlieren und mich den vielen Aktionen, Impulsen und anderen Möglichkeiten hingeben, denn das stresst mich. Das ist eine Überflutung, die ebenfalls nicht guttut, weil sie mich überfordert. Ich möchte selbst handlungsfähig bleiben und diese neue Wirklichkeit annehmen, mich nicht immer nur von ihr abgrenzen müssen, sondern kreativ mit ihr umgehen, damit sie für mich zu einer neuen Normalität werden kann.

Deshalb gilt es, den Sonntag neu zu erfinden. Mich mit meinem Glauben auseinanderzusetzen, was nicht einfach ist, sich aber lohnt, weil ich danach stabiler und gefestigt bin. Außerdem ist es wichtig, andere nicht aus dem Blick zu verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.

Ich habe dafür auch kein Rezept, mit dem ich Schritt für Schritt die neue Normalität entdecke. Es sind eher Ideen, die für mich zwar passen, aber für andere abwegig erscheinen können. Für alle bedeutet es jedoch, dass es Zeit braucht, damit sich neue Routinen ergeben, verschiedene Optionen erprobt werden und sich eine neue Normalität etablieren kann.

Zunächst aber wünsche ich Ihnen und mir Mut. Dazu, vielleicht einmal das Gotteslob zur Hand zu nehmen und gemeinsam zu Hause zu beten, zu singen und den Sonntag zu feiern. Oder mich an die Hand nehmen zu lassen von Onlineund Fernsehgottesdiensten, ob vom ZDF oder von meiner Gemeinde von nebenan. Um mich doch von der Gemeinschaft getragen zu fühlen und nicht allein auf weiter Flur zu sein, gehe ich gern in die Kirche und zünde eine Kerze an. Hier sehe ich, dass ich nicht allein bin, wenn die anderen Lichter brennen und ich meines dazustelle. Denn wer glaubt, ist nie allein, auch nicht in der neuen Normalität.

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