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Unsere »Gottes-Influencerin« Claudia Kohler
TikTok oder: Hoffen auf die neue Generation

Claudia Kohlerclaudi_kohler Haben Sie schon vom sozialen Medium TikTok gehört? Vielleicht in Negativschlagzeilen, denn die aus China stammende App ist undurchsichtig, was Datenverarbeitung angeht. Trotzdem ist sie bei den unter 20-Jährigen rasend beliebt. Jugendliche nehmen 60-sekündige Videos auf, unterlegen sie mit Ton und stellen sie online. Ihre Themen sind vielfältig: Politik, kleine Sketche, Schule, Religion, Filmzitate, sexuelle Vielfalt. Was mich aber zu einem Fan der Plattform gemacht hat, ist der Kommentarbereich.

Wer heute etwas auf Facebook veröffentlicht, kann sich fast sicher sein, aus irgendeiner Ecke Beschimpfungen abzubekommen. Mütter werden angegriffen, weil sie auf einem Foto ihr Kind angeblich falsch im Arm halten. Wer für eine Kirchengemeinde einen Kanal betreibt oder nur einmal privat etwas über seinen Glauben geteilt hat, kann ebenfalls ein Lied davon singen.

Auf TikTok ist das anders. Eine junge Muslima erzählt in ihren Videos, wie sie zu ihrem Glauben und ihrem Kopftuch steht. Ein homosexueller Lehrer, wie weh es tut, dass er katho lische Religionslehre studiert hat, sie aber nicht lehren darf. Ihnen werden Fragen gestellt, manchmal sehr direkt: »Wie findest du die Motivation, jeden Tag zu beten?« Doch kaum eine Beleidigung, kaum ein Angriff. Natürlich wird kontrovers diskutiert. Und der ein oder andere Provokateur findet sich immer. Doch zum großen Teil herrscht ein respektvoller Umgangston. Was auch daher kommt, dass die Nutzer sich gegenseitig darauf hinweisen, wenn ein Kommentar aus dem Rahmen fällt.

Warum gerade auf TikTok eine so andere Stimmung herrscht, kann viele Gründe haben. Meine These: das Alter der Nutzer. Sie gehören größtenteils zur sogenannten Generation Z. Sie sind aufgewachsen mit Internet und sozialen Medien, mit schlimmen Nachrichten zu jeder Tages- und Nachtzeit, aber auch mit inspirierenden Geschichten über Widerstand und Nächstenliebe. Sie sind die Generation, die #Fridaysfor Future und #blacklivesmatter groß gemacht hat.

Mir macht das sehr viel Hoffnung. Ich gehöre zur Generation der »Millennials«. Uns wird nachgesagt, wir seien unpolitisch, egoistisch und neurotisch. Meine Eltern sind »Babyboomer «, sie wollten Sicherheit, ein Einfamilienhaus und Konformität. Das ist die Spannweite, aus der die Hasskommentare kommen.

Die neue Generation fordert diese Einstellungen heraus – und ich möchte mich herausfordern lassen. Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen: über Akzeptanz, Mut, Engagement – und über den Glauben.

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