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Unser »Gottes-Influencer« Nicolai Opifanti
Worauf freust du dich, wenn die Krise vorbei ist?

Nicolai Opifantipfarrerausplastik Die Bibel ist ein Buch voller Krisen. Schon nach zwei Kapiteln Idylle beginnt es mit der ersten fetten Krise der Menschheit. Danach geht es weiter. Große Teile des Alten Testaments wären nicht entstanden, wäre das Volk Israel nicht von einer Krise in die nächste geschlittert. Es begann mit der Sklaverei in Ägypten, anschließend führten die Israeliten jahrhundertelang Krieg mit allen möglichen Nachbarvölkern, um dann endlich ein paar Jahre Frieden zu genießen. Später mussten sie erleben, wie die Babylonier das Land verwüsteten und große Teile ihres Volkes verschleppten.

Wer denkt, im Neuen Testament wird alles besser, ist auf dem Holzweg. Selbst Jesus kriegt im Garten Gethsemane die Krise und wünscht sich, dass alles möglichst schnell wieder vorbeigeht.

Und die Kirche, wie wir sie heute kennen? Sie würde es überhaupt nicht geben, hätte sie nicht schon nach ein paar Jahren die erste Krise gekriegt und wäre durch die Christenverfolgung gezwungen worden, sich über Jerusalem hinaus in die ganze Welt zu verteilen.

Warum berichtet die Bibel so intensiv über Krisen? Keine Ahnung, aber ich habe den Verdacht, dass das damit zusammenhängt, dass die Bibel ein durch und durch realistisches Buch ist: Sie weiß, solange es Menschen gibt, wird es Krisen geben.

Interessanter als der Fakt, dass die Bibel zu großen Teilen aus Krisengeschichten besteht, ist daher die Art und Weise, wie die Bibel auf Krisen reagiert. Nie bleibt sie bei Hoffnungslosigkeit und Resignation stehen – immer beantwortet sie Krisen mit Bildern, die den Menschen Mut machen, schwere Zeiten zu überwinden. Die Verheißung von einem Land, in dem Milch und Honig fließen, hat den Israeliten die Kraft gegeben, sich von der Sklaverei zu lösen. Die Aussicht auf eine Rückkehr in die Heimat hat sie das Exil in Babylon überstehen lassen, und die Vorfreude auf einen Ort, an dem es keine Tränen und kein Leid mehr gibt, macht Christinnen und Christen noch heute Mut, schwere Zeiten zu überstehen.

Die Vorfreude auf eine bessere Zeit gibt uns die Kraft, bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten. Von der Bibel lernen wir: Je schöner und besser wir uns das Leben nach der Krise vorstellen, desto mehr Hoffnung schöpfen wir für das Hier und Jetzt. Ich habe mir daher während des Corona-bedingten Lockdowns der letzten Monate schon kräftig vorgestellt, wie ich meine Lieben wieder herzlich in die Arme nehmen werde, wenn die Gefahr vorbei ist. Wie ich mit meinen Freunden danach mehr denn je feiern werde, dass wir uns wieder frei von Angst treffen dürfen. Und ich habe mir vorgestellt, wie ich endlich wieder im Stadion sitze und dem VfB Stuttgart in der ersten Liga zujuble. Auf was freust du dich gerade besonders?

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