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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Ausgabe 28/2026 erscheint am 12. Juli 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Drei Religionen – eine große Familie?
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Wir kennen sie alle: die Geschichte von Abraham und seiner Frau Sara. Sie ist unfruchtbar. Deshalb bekommt Abraham mit seiner Magd einen Nachfahren: Ismael. Im hohen Alter wird Sara doch noch schwanger: mit Isaak. Gott schließt danach mit Abraham einen Bund und verspricht ihm, dass er in weiter Ferne Vater vieler Völker wird. Aus seinem Glauben an den einen Gott sind drei Religionen entstanden: Judentum, Christentum und Islam. Jede Religion unterscheidet sich von den anderen. So kam es immer wieder zu vielen Kriegen und Konflikten. Wir Menschen wollen oft nur die Unterschiede zum Gegenüber sehen. Christina Braun studiert interreligiöse Theologien und hat sich mit den Gemeinsamkeiten der abrahamitischen Religionen beschäftigt. Sind wir nicht eigentlich alle eine große Familie?
In der medialen Öffentlichkeit werden Debatten heutzutage häufig bewusst polarisierend geführt, um möglichst viele Menschen zu erreichen: Emotionen führen zu Interaktion, Interaktion erzeugt Klicks und Klicks bringen Geld. Das führt dazu, dass Menschen in Kategorien eingeteilt und trennende Mauern aufgezogen werden. So kann der Eindruck entstehen, es gebe »uns« und »die Anderen« und als hätten diese Gruppen nichts miteinander zu tun.
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| Klartext |
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| Überforderung mit Ansage |
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Stellen Sie sich vor, Sie sind in diesen Tagen als Lehrerin oder Lehrer mit über 50 Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren auf Klassenfahrt: Die brütende Hitze, Übernachtungen in einem aufgeheizten Hostel, in dem die Fenster – wegen Absturzgefahr – nur gekippt werden können, der Ausfall des Intercitys und stundenlanges Warten am Bahnhof, bevor es im Bummelzug ohne Klimaanlage zurück nach Hause geht. Doch das ist nicht alles: Denn auch die Programmgestaltung entpuppt sich als herausfordernd: »Wir können nicht mehr laufen, uns tun die Füße weh«, »das Museum ist total langweilig«, »ich will mein Handy abends nicht abgeben« – soweit nur einige der täglichen Auseinandersetzungen mit den Schülern. Keine Sonnencremes oder Kopfbedeckungen bei 40 Grad, Flip-Flops und eine Handtasche, die keinen Platz für eine kleine Wasserflasche bietet, für einen Tagesausflug – so sind viele Schüler ausgestattet. Nach der Rückkehr geht es in der Schule turbulent weiter: Ein Mädchen mit Schwächeanfall, ein Junge, der mit einem Messer herumfuchtelt oder das Vorstellungsgespräch mit einem vorbestraften Jungen, der gerne die neunte Klasse der Schule besuchen will.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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| JUBILÄUM |
| »Nur wer sich ändert, bleibt sich treu« |
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Mit einem großen Fest hob die Diözese die Berufsgruppe Gemeindereferentin und -referent ins Rampenlicht. Seit 100 Jahren sind Frauen, und immer mehr Männer, in der Pastoral in ganz unterschiedlichen Funktionen in der Diözese tätig. Ein Blick zurück.
Die Zeit ist vorüber, wo der Geistliche alleine zum Wohle der Seelen wirken kann; heute brauchen wir dazu auch den Beistand der Laien.« Diese Erkenntnis äußerte Willibrord Benzler, Bischof von Metz, beim Katholikentag in Straßburg im Jahr 1905. Sein Ruf nach Frauen im pastoralen Bereich wirkte wohl wie ein Signal. 1911 institutionalisierte der Deutsche Caritasverband das ehrenamtliche und hauptamtliche Laienapostolat in der »Vereinigung für Seelsorgehilfe«. Und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bereitete die Caritasschule Freiburg erste Seelsorgerinnen auf religiöse und pastorale Arbeit vor: »Gehhin- Seelsorge« – sozial-karitativ, seelsorgerlich, diakonisch –, Begleitung des Laienapostolats und Pfarrei-Analyse.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| SCHLECHTE NOTEN |
| »Noten machen einen Menschen nicht aus« |
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Wird es noch eine Vier in Mathe? Die Zeugnisse stehen vor der Tür. »Lehrerschmidt«, vielen Schülern und Eltern von Matheerklärvideos auf Youtube bekannt, sagt, dass auch Lehrer nicht gern schlechte Noten geben.
Noch ein paar Tage – und dann hat man es wieder schwarz auf weiß. Ob man Mathe kann, wie man sich in Kunst schlägt und dass man in Englisch vielleicht nur Bahnhof versteht: Die Zeugnisse für dieses Schuljahr werden vergeben. Kinder und Eltern sehen diesem Tag möglicherweise skeptisch, manchmal auch besorgt entgegen. Doch wie fühlt sich die Notengebung eigentlich für Lehrer und Lehrerinnen an?
Kai Schmidt ist Mathelehrer – und außerdem Youtube-Star: Seinen Kanal »Lehrerschmidt« konsultieren viele Schüler und auch Eltern, wenn sie dem Nachwuchs etwa Bruchrechnen, Dreisatz oder Kurvendiskussion erklären sollen und die eigenen Mathekenntnisse der Auffrischung bedürfen. Schmidt hat rund 2,3 Millionen Follower; 1600 Videos gibt es auf seinem Kanal.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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| Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen. |

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