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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Ausgabe 10/2026 erscheint am 8. März 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Müssen Enkel so glauben wie ich?
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Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Gottesdienste werden überwiegend von alten Menschen besucht. Die Anzahl der jungen Katholikinnen und Katholiken, die in die Kirche gehen, ist deutlich geringer als noch vor zehn Jahren. Die Zahlen der letzten vier Jahre aus unserer Diözese zeigen, dass das Interesse der jungen Menschen an der Kirche weiter deutlich zurückgeht. Die Frage nach den Ursachen beschäftigt durchaus auch die Eltern- und Großelterngeneration. Viele schmerzt diese Entwicklung einer massiv alternden Kirche und sie fragen sich: Was haben wir falsch gemacht? Wer ist in zwanzig Jahren noch Kirche? Ängste, Selbstvorwürfe und Zweifel am eigenen Verhalten können traurig machen und schlimmstenfalls sehr belasten. Doch es gibt Möglichkeiten und Wege, in dieser schwierigen Situation nicht hilflos im Kummer zu verharren.
Die Kirchenzahlen, die in der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die letzten vier Jahre erhoben wurden, sprechen eine eindeutige Sprache: Es werden immer weniger! Die Gesamtzahl der Katholiken ging zwischen 2021 und 2024 um rund 140 000 zurück. Da fallen die Austrittszahlen – wenn auch zuletzt leicht rückläufig (2023: 29 973 und 2024: 24 217) – stark ins Gewicht. Dagegen wiegen leichte Anstiege bei den Zahlen der Eintritte und der Wiedereintritte, die im niedrigen dreistelligen Bereich liegen, nicht viel. Und geht es um die Frage der Glaubensweitergabe, dann müssen ehrlicherweise die Zahlen zu Taufen, Erstkommunionkindern und Firmungen in den Blick genommen werden.
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| Klartext |
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| Soziale Medien verbieten? |
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TikTok, Snapchat, Instagram – für viele Jugendliche gehören diese Plattformen ganz selbstverständlich zum Alltag. Doch hier erfahren sie nicht nur Positives, denn oft lauern dort auch Hass, Desinformation und ein enormes Suchtpotenzial. Eine Studie der Krankenkasse DAK zeigt: Mehr als ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen nutzt soziale Medien in riskantem oder sogar krankhaftem Ausmaß.
Kein Wunder also, dass die Bundespolitik über ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige diskutiert. Doch Verbote lösen das Problem nur scheinbar, vielmehr verschieben sie es. Australien hat im Dezember 2025 soziale Medien für unter 16-Jährige untersagt, und dennoch finden die jungen Leute Wege, das Verbot zu umgehen: Sie nutzen die Accounts ihrer Eltern oder den Netzwerkdienst VPN, der ihnen ein Einloggen ermöglicht.
Plattformen wie Instagram und TikTok sind darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden, was übrigens auch für Erwachsene gefährlich werden kann. Irgendwann werden jedem nur noch Inhalte präsentiert, die den eigenen Vorstellungen entsprechen. Andere Meinungen geraten aus dem Blick und es findet kaum noch echter Austausch statt. Darunter leidet das gesellschaftliche Miteinander.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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OBDACHLOSENHILFE |
| »Wir sind da, wo Hilfe gebraucht wird« |
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Sie sind genau da, wo sich das Leben vieler wohnungsloser Menschen abspielt: die Straßensozialarbeiter in Stuttgart-Bad Cannstatt. Mehrmals in der Woche laufen sie Orte ab, an denen sich Bedürft ige und obdachlose Menschen aufh alten. Hier ist Niedrigschwelligkeit wichtig. Die Straßensozial arbeiter zeigen, dass die Menschen nicht vergessen werden und bieten Hilfe an.
Donnerstagnachmittag im verregneten StuttgartBad Cannstatt. Christoph Lakner und Jan Palmer sitzen im Bürobereich des Café 72 in der Waiblinger Straße. Die beiden sind Straßensozialarbeiter, gleich geht es raus, »auch wenn bei dem Wetter wahrscheinlich nicht viel los sein wird«, vermutet Christoph Lakner. Noch warten sie auf »Zottel«, einen bärtigen Mann in seinen Fünfzigern, der eine dringend notwendige Dusche nimmt.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| FASTEN MIT KINDERN (3) |
Herz zeigen in der Familie
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In der Fastenzeit können Familien bewusst handeln und mit biblischen Werten Herz zeigen. Das fängt schon damit an, seinen Perfektionismus als Elternteil abzulegen und den Leistungsdruck beim Kind rauszunehmen und Fehler zuzulassen. Da geht es eben weniger darum, auf den Alltag noch eins drauf zu setzen, als vielmehr den Familienalltag religionssensibel zu deuten und zu erfahren.
Gerade Kinder machen in ihrem Alltag oft die Erfahrung, dass sie von anderen Menschen abhängig sind. Zuallererst natürlich von ihren Eltern, die für sie sorgen und Entscheidungen für sie und ihr Leben treffen; da sind die pädagogischen Fachkräfte im Kindergarten, die Lehrkräfte in der Schule oder die Leitenden in Musik- und Sportvereinen, die ihnen gegenüber alle irgendwie weisungsbefugt sind.
Nicht selten erleben Kinder, dass sie sich die Zuwendung der Erwachsenen durch Leistung oder gutes (das heißt meistens: angepasstes) Verhalten verdienen müssen. Anders ist es bei Beziehungen, die von Liebe geprägt sind; sie brechen aus unseren Vorstellungen des Tun-Ergehen-Zusammenhangs und des Sich-verdienen-Müssens aus.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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| Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen. |

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