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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Ausgabe 27/2026 erscheint am 5. Juli 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Dem Frieden ein Gesicht geben
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Die Welt befindet sich in einer tiefgreifenden globalen Zeitenwende, die von wachsender Instabilität erschüttert wird. Nachrichten über aufflammende Kriege und bewaffnete Konflikte gehören mittlerweile zu unserem Alltag und führen uns die Zerbrechlichkeit der weltweiten Ordnung vor Augen. Inmitten dieser Realität gewinnt der aufrüttelnde Aufruf von Papst Leo XIV. eine brennende theologische und spirituelle Aktualität: »Gott sucht Friedensstifter.« Dieser Appell des Heiligen Vaters versteht sich als klares Mandat für ein aktives, mutiges Glaubenszeugnis. Es nimmt uns in die Pflicht, der Logik der Gewalt nicht tatenlos zuzusehen. Dieses Glaubenszeugnis fordert vielmehr dazu auf, durch Vermittlungswillen, beharrliche Diplomatie, offene Dialoge aktiv neue Wege zu beschreiten, die der Spirale der Gewalt ein Ende setzen und zu einem gerechten Frieden führen.
Die Notwendigkeit dieses Glaubenszeugnisses wird angesichts der nackten Realität der gegenwärtigen Weltlage überdeutlich. Das internationale Gefüge leidet unter einer Gleichzeitigkeit schwerer Krisen, die von zwischenstaatlichen Kriegen bis zu komplexen regionalen Konflikten reichen und täglich Opfer fordern, was die Diplomatie vor immense Herausforderungen stellt.
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| Klartext |
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| Aus Rom nichts Neues |
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Erneut hat der Vatikan sein Verbot für die Predigt von Laien in Eucharistiefeiern bekräftigt und damit auf eine Anfrage des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Heiner Wilmer geantwortet. Demnach dürfen Katholiken ohne Weihe weiterhin nicht im Rahmen einer Heiligen Messe predigen. Wilmer hatte auf eine Sondergenehmigung gehofft für das, was in vielen deutschen Diözesen bereits seit Jahrzehnten üblich ist: dass Männern und Frauen mit theologischer Vorbildung, etwa Pastoral- oder Gemeindereferentinnen, in Messfeiern predigen dürfen. Insbesondere für Frauen würde das Nein des Vatikans das Aus bedeuten, ihre Sicht des Evangeliums in die Gottesdienstgemeinde einzubringen.
Ähnlich wie bei den Streitigkeiten um die Segensfeiern für homosexuelle Paare drängt sich auch hier die Frage auf: War es klug, das Thema überhaupt anzuschneiden und den Vatikan um eine Stellungnahme zu bitten? Doch die Mitwirkenden am Synodalen Weg in Deutschland hatten die Bischöfe ausdrücklich aufgefordert, einen solchen Antrag in Rom einzureichen.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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| PRIESTERWEIHE |
| Gottvertrauen und Vorfreude |
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Durch Handauflegung und Gebet werden am 11. Juli vier Männer von Bischof Klaus Krämer zu Priestern geweiht. Der Weihegottesdienst findet um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Liebfrauen in Ravensburg statt. Sebin Joseph aus der Erzdiözese Tellicherry in Indien empfing seine Weihe bereits am 27. Mai in seiner Heimat (vgl. KS 26).
»Bis auf Patrick, der in Lantershofen studiert hat, kannten wir uns alle vom Studium in Tübingen und haben uns im Priesterseminar wiedergesehen«, sagt Yannick Nott. Sowohl er als auch Patrick Wende sprechen von einer »sehr intensiven Zeit«, die sie – nach ihrem Diakonat und vor ihrer Weihe – gemeinsam in Rottenburg verbracht haben. Einer ihrer Kollegen, Sebin Joseph, ist bereits Ende Mai in seiner Heimat in Indien geweiht worden – zwei Kurskollegen waren mit dabei.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| PAARTHERAPIE |
| Bei Konflikten in der Beziehung sind beide schuld |
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Die Beziehung läuft nicht rund, und ständig gibt es Streit? Spätestens dann ist es an der Zeit, an der Beziehung zu arbeiten. Therapeutin Birgit Jakobs gibt in ihrem Buch konkrete Tipps, wie es besser werden kann.
Beziehungen sind heute zerbrechlicher als früher. Trennungen passieren schneller, die Erwartungen sind womöglich höher, das Leben ist komplexer als früher. Und dennoch bleibt der Wunsch nach einer auf Dauer angelegten, stabilen Partnerschaft ungebrochen. »Der Mensch ist auf Paarbeziehungen angelegt«, schreibt die Psychotherapeutin Birgit Jakobs in ihrem neuen Buch »Paartherapie auf der eigenen Couch«. Die Frage ist nur: Wie kann man eine erfüllende Beziehung führen? Was kann man tun, wenn es immer häufiger kracht?
Die Therapeutin hat eine gute Nachricht parat: Paare können viel selbst tun – dafür müssen sie noch nicht einmal das Haus verlassen. Der Schlüssel liege in konsequenter, ehrlicher Arbeit an sich selbst und an der Beziehung, stellt sie klar. Probleme entstehen nie nur bei einer Person, betont Jakobs. »Wenn eine Beziehung nicht richtig funktioniert, haben immer beide damit zu tun«, schreibt sie.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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