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aktuelle Doppelausgabe 21-22/2026 |
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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Doppelausgabe 21-22/2026 erscheint am 24. Mai 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Wohin steuert das Kirchenschiff?
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Pfingsten ist das Fest eines Neuanfangs. Eine Zeit des Wartens und der Erwartung geht zu Ende. Eine Zeit des Redens und des Handelns beginnt. Nach dem Lukasevangelium und der Apostelgeschichte hat Jesus den Seinen – Männern wie Frauen – verheißen, dass Gottes Geist auf sie herabkommen wird, damit sie in die Öffentlichkeit gehen und für Gott die Stimme erheben. Dies geschah erstmals fünfzig Tage nach Ostern, am jüdischen Wochenfest. Es geschieht an jedem Pfingstfest, Jahr für Jahr – oder kann und sollte doch geschehen. Das ist die Verheißung. Und wie ist die Wirklichkeit? Klar ist, an Pfingsten wird die Kirche kräftig durchgepustet – und das ist gut so.
Zur Zeit Jesu feiern Juden das Wochenfest (Schawuot) als Fest der Bundeserneuerung: Gottes Wort inspiriert Gottes Volk; Gottes Gebot ist keine fremde Macht, die zum Gehorsam nötigt, sondern eine innere Stimme, die im Herzen von Menschen entsteht und sagt, was gut ist. Am ersten Pfingstfest sind Juden aus aller Herren Länder in Jerusalem versammelt. Sie werden zum idealen Auditorium. Sie repräsentieren die Völker der Erde, soweit sie damals schon bekannt war. Sie sind im Judentum zuhause, in dem auch die ganze Pfingstgemeinde verwurzelt ist, mit Jesus und den Aposteln.
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| Klartext |
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| Wohin führt der Geist? |
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Es braucht nicht viel – und die Verwirrung ist groß. Versuchen Sie etwa Ihren Telefonanbieter zu wechseln, eine Störungsstelle anzurufen oder die Hotline einer Versicherung zu kontaktieren, ist der Ärger vorprogrammiert. Sie landen oft ungewollt in der falschen Abteilung, sollen erst eine EMail schreiben oder hängen unerträglich lange in Warteschleifen, bevor Sie – nach entsprechender Identifizierung – überhaupt Ihr Anliegen nennen dürfen. Verschiedene Damen und Herren am anderen Ende der Leitung geben Ihnen dann meist unterschiedliche Auskünfte über das, was möglich ist oder nicht, denn der Kenntnisstand über Ihren »Vorgang« scheint keineswegs einheitlich zu sein.
Wird sich dennoch alles zur Zufriedenheit regeln lassen oder bleibt die Verwirrung komplett? Von Phasen der Irritationen erzählen auch die Geschichten der Bibel, man denke nur an die Sprachverwirrung von Babel (Genesis 11) oder die Auseinandersetzungen mit falschen Lehren (Galaterbrief) in den frühchristlichen Gemeinden.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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BIBLISCHE FENSTER |
| Tanzende Farben und Klänge |
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Beim Betreten der Reutlinger St.Peter-und-Paul-Kirche fällt das Auge sofort auf die großen bunten Glasfenster im Chorraum. Sie und die Seitenfenster sind ein Werk des Künstlers Wilhelm Geyer (*1900 in Stuttgart, † 1968 in Ulm). In mehreren Konzerten widmet sich die Konzertreihe »Taste und Ton« ein ganzes Jahr lang diesem Ausnahmekünstler und der großen Aussagekraft seiner Fenster.
Wilhelm Geyer war Grafiker, Maler und Glasmaler und gilt heute als einer der großartigsten deutschen Glasmaler in Bezug auf christliche Kunst des 20. Jahrhunderts. In über 180 Kirchen schmücken Geyers Glasfenster die Wände. Darunter ist die Liebfrauenkirche in Frankfurt, das Ulmer Münster, das Münster in Schwäbisch Gmünd und sogar der Kölner Dom.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| PFINGSTEN |
Viel mehr als nur der Geburtstag der Kirche
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Obwohl Pfingsten zu den drei großen christlichen Hauptfesten gehört, kennen viele Menschen seine Bedeutung kaum noch. Ein Grund dafür dürfte sein, dass es zum Fest keine sichtbaren Bräuche wie an Weihnachten und Ostern gibt, der Begriff »Heiliger Geist« eher vage und abstrakt bleibt. Ein Blick auf das eher unbekannte Fest lohnt sich aber: Denn es ist geprägt von Ideen, die von befreiender Kraft für den Einzelnen und heilsam für unsere geschundene Welt werden können.
Der Wortherkunft nach leitet sich der Name Pfingsten vom griechischen Wort »pentekoste« (»der fünfzigste«) ab, weil das Fest fünfzig Tage nach Ostern gefeiert wird. Im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte wird erzählt, wie die Jünger 50 Tage nach Ostern verängstigt in Jerusalem zusammensaßen. Plötzlich kam »vom Himmel her ein Brausen« und »Zungen wie von Feuer« erschienen, heißt es im Bibeltext. Daraufhin wurden alle »vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab«. Die Jünger fassten sich ein Herz, gingen hinaus und verkündeten Menschen aus allen Teilen der Erde die Frohe Botschaft. Gemeinhin wird Pfingsten deshalb als Beginn der christlichen Kirche, »Geburtstag der Kirche« bezeichnet.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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