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Elternhaus
WENN KINDER STEHLEN

Offen reden und die Tat nicht bagatellisieren

Offen reden und die Tat nicht bagatellisieren
Heimlich ein paar Euro aus dem Geldbeutel nehmen, wird schon niemand merken … Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind sie bestohlen hat, sind sie erschrocken und alarmiert: Warum tut mein Kind das? Gerät es jetzt auf die schiefe Bahn?
Foto: Madhourse/iStock
Wenn Eltern bemerken, dass ihr Kind heimlich einige Euro aus ihrem Geldbeutel genommen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie fühlen sich hintergangen und verraten und machen sich Sorgen. Wird das Kind jetzt kriminell? Noch schlimmer ist es, wenn ein Kind bei einem Diebstahl erwischt wurde. Wie sollen sich Eltern verhalten, welche Strafen sind sinnvoll? Natürlich darf die Tat nicht folgenlos bleiben. Allerdings sollte die Bestrafung wohlüberlegt sein und neue Wege eröffnen.

Es klingelt an der Haustür, die Mutter öffnet und bekommt einen Schreck: Ihr Sohn steht mit eingezogenem Kopf da – begleitet von zwei Polizisten. Der Junge wurde in einem Kaufhaus beobachtet, wie er eine Jeansjacke stehlen wollte. Nach dem kurzen Bericht wird das Kind der Mutter überlassen. Eine Flut von Gedanken und Überlegungen staut sich auf: Was ist jetzt zu tun? Welche Strafe ist angebracht?

Jetzt nicht gleich in die gröbsten Fehler stürzen und der Verärgerung Luft machen. So schwer es auch sein mag, in einem solchen Fall ist es besser, das Kind freundlich in Empfang zu nehmen und in sein Zimmer zu schicken. In dieser aufgeladener Situation muss jeder herunterfahren – Kind wie auch Eltern. Nach einem solchen Schock brauchen auch die Eltern einige Minuten der Besinnung, des Nachdenkens und der gegenseitigen Beratung.

Dann sollte möglichst zeitnah ein Gespräch mit dem Kind folgen. Dabei sollten Eltern nicht Richter, sondern Gesprächspartner sein. Also nicht sofort nach den Absichten, nach den Gründen und nach den Folgen forschen, sondern das Kind erzählen lassen, wie sich das Ganze zugetragen hat. Ein sachliches Berichten ist leichter, als über Ängste, Befürchtungen oder Scham zu reden.

In dieser misslichen Lage können die Eltern durchaus die Hilfe des Kindes einfordern und zum Beispiel erklären: »Ich habe gründlich darüber nachgedacht, warum du etwas gestohlen hast. Aber ich finde keine Erklärung. Kannst du mir dabei helfen und deine Absichten aufzeigen?« Auf diese Weise könnte ein partnerschaftliches Gespräch entstehen und weiterführende Ideen gefunden werden. Im Gespräch darf die Angelegenheit nicht verharmlost werden. Das Kind hat nicht einfach »stibitzt« oder etwas »mitgehen lassen«. Solche Verniedlichungen verkürzen die Tragweite des Geschehens und erwecken beim Heranwachsenden den Eindruck, es handle sich um eine Bagatelle. Wenn ein Diebstahl nicht mit vollem Ernst und den unangenehmen Folgen daraus diskutiert wird, ist die vorbeugende Wirkung sehr gering. [...]
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