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Titelthema
Gottes Bund

Gottes Bund mit den Menschen

Gottes Bund mit den Menschen
Immer faszinierend und als göttliches Symbol gedeutet: der Regenbogen. Er erscheint nach der Sintflut als Zeichen des Friedensbundes Gottes mit den Menschen am Himmel und soll zu jeder Zeit an diesen Bund erinnern.
Foto: Pitsch/pixabay
Gibt es in der Bibel einen Bund Gottes mit den Menschen? Oder zwei? Oder ganz viele? Die Frage könnte aus einem Bibel-Quiz stammen. Hätte man sie zufällig gezogen und wäre man sich unsicher, könnte man zur nächsten übergehen. Allerdings ist das Thema, um das es hier geht, mehr als ein Spiel. Es ist zu wichtig, um es gleich wieder beiseite zu legen. Der Bund Gottes mit den Menschen ist auch mehr als eine feierliche Glaubensformel oder ein theologisches Spezialthema. Es geht um die Mitte des biblischen Gottesglaubens, um die Gemeinschaft der Christen mit dem Judentum und dem Islam. Aber es geht auch um die Frage, wie Christen aktuell ihre Rolle in einer von der Klimakrise geschüttelten Weltgemeinschaft verstehen. Das biblische Bundesthema bietet Ansatzpunkte an, diesen unterschiedlichen Perspektiven nachzugehen.

Im Vergleich zu Motiven wie der Gottesherrschaft kommt der Begriff des Bundes im Neuen Testament nur an wenigen Stellen vor. Ein Ort, wo er sich findet, hat dafür aber umso zentralere Bedeutung. Es ist das sogenannte Kelchwort, das Jesus beim letzten Abendmahl zu den Jüngern spricht und das die Grundlage für die Einsetzungsworte im Hochgebet der Eucharistiefeier bildet. Die nachösterliche Tradition legte Jesus die Worte in den Mund: »Dieser (Becher) ist mein Blut des Bundes« (Mk 14,24/Mt 26,28). Paulus spricht im ersten Brief an die Korinther vom »neuen« Bund. Er schreibt: »Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut« (1 Kor 11,25/Lk 22,20).

Während die Evangelisten Markus und Matthäus mit ihrer Formulierung auf die Tradition des Sinai-Bundes anspielen (Ex 24,8) und den Opfertod Jesu mit der Vergebung der Sünden in Zusammenhang bringen, klingt bei Lukas und Paulus die von Jeremia verkündetet Verheißung Gottes an, einen »neuen« Bund mit Israel zu schließen. Er wird nicht wie die Tafeln des Moses in Stein gemeißelt, sondern Israel »auf sein Herz« geschrieben sein (Jer 31,31–34).

Die Vergebung von Schuld und die Verheißung neuen Lebens sind zwei Motive des biblischen Bundesgedankens, die untrennbar zusammengehören. Die Rede vom »neuen Bund« setzt den Bund, von dem die alttestamentlichen Schriften erzählen, voraus. Kann er daher den alten Bund ersetzen?

Die Vorstellung, dass der neue Bund den alten abgelöst und aufgehoben hat, bestimmte jahrhundertelang die christliche Theologie. Ihre antijudaistische Stoßrichtung hat sich bis ins 20. Jahrhundert gehalten. Erst das Zweite Vatikanische Konzil hat mit seiner Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, »Nostra Aetate«, eine vielbeachtete Kehrtwendung – besser gesagt eine Umkehr – vollzogen. [...]
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