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Hoffnungsort
WENN JESUS SCHWIERIG WIRD (4): DER ENTSTELLTE JESUS

Am Ende der Welt wird Jesus uns alle – überraschen!

Am Ende der Welt wird Jesus uns alle – überraschen!
Suchen wir Jesus selbst oder suchen wir nur ein Bild von ihm, das unseren Vorstellungen entspricht? Diese müssen wir immer wieder loslassen, »denn Jesus ist das Abenteuerlichste, Aufrechteste, Brennendste und Liebenswürdigste, das im Christentum zu finden ist.«
Foto: KNA
Am Ende seiner Vorlesungen bei den Salzburger Hochschulwochen 1994 formulierte der Theologe Gottfried Bachl ein ungewöhnliches »Plädoyer für die Freilassung Jesu«. Angedeutet ist damit, dass Jesus ein »Gefangener« ist, der befreit werden müsse. Gefangengesetzt in Begriffskäfigen, in die Zwangsjacke theologischer Kategorien gesteckt, festgelegt auf den Wortlaut christologischer Formeln, eingepasst in kirchliche Strukturen, erdrückt von Ämtern. Ein ungewöhnlicher Gedanke, gewiss. Aber der Dogmatikprofessor wird sehr konkret. Zehn Hinweise gibt Bachl dazu, die ich hier verkürzt wiedergebe.

»Jesus freilassen hieße«, schreibt Bachl als eine Art Resümee: »froh sein, dass es einen gibt von seiner Radikalität, dem der ganze Kulturbetrieb gleichgültig ist«; »mit ihm leben statt auf ihn aufzupassen, sich freuen, wenn er immer noch Geschichten auslöst«; »Jesus zumuten, dass er heute seine Sprache findet, jenseits der ängstlichen Geschmacksangebote des kleinbürgerlichen Gemütes und der Diözesankunsträte«; »die Konstruktionen der Theologie beiseite setzen oder Löcher in sie schneiden«; »der Gelassenheit Jesu zustimmen, der den glimmenden Docht nicht auslöscht, sich aus den niedrigsten Motiven berühren lässt«; »die Umklammerung des Schönheitsbetriebs lockern, der ihm die ausgesuchtesten Messgewänder verpasst, die ihn von den Plätzen des Unordentlichen, der Cholera und der Krätze vertreiben«; »mit ihm die Bilder Gottes auf den Marktund Arbeitsplätzen suchen, nicht in den Nischen kirchlicher Kunstkammern«; »ihm ausbrechen helfen aus der Demuthöhle der Leute, die dauernd ihre wehleidige Stimmung mit dem christlichen Glauben verwechseln«; »Jesus aus der Hand derer erlösen, die ihn als Waffe gebrauchen«; »ich fortgehen lassen aus der Bevormundung durch die Mutter Maria und die Mutter Kirche, die in Bild und Leben so tun, als wäre er immer noch das Baby oder die Leiche«. [...]
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