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Leib & Seele
Der Philosoph Ralf Konersmann über die »Unruhe der Welt«

»Warum sind wir so hektisch und strebsam?«

»Warum sind wir so hektisch und strebsam?«
»Unsere größte Sorge ist der Stillstand«, meint der Philosoph Ralf Konersmann.
Foto: KNA
Wer rastet, der rostet. Ruhe ist Stillstand und Langeweile. Die westliche Kultur ist fixiert auf Unruhe und Bewegung. Warum das so ist, hat der Kieler Philosoph Ralf Konersmann untersucht. Im Interview geht er bis ins Alte Testament zurück, um Ursachen für das gehetzte Abendland zu beschreiben.

Herr Professor Konersmann, gerade ist Urlaubszeit. Wie gönnen Sie sich Ruhe?

Auch ich bin ein Ruhe-Sucher. Aber es gibt ja ganz verschiedene Formen der Ruhe. Wenn man sich für den Urlaub ganz fest vornimmt, Ruhe zu finden, klappt das meist nicht. Ruhe auf Knopfdruck – das macht eher Urlaubsstress, das lässt sich nicht erzwingen. Ruhe ist etwas anderes als Pause machen. Damit sich Ruhe einstellt, muss man Glück haben. Aber es gibt ja auch noch andere Wege: etwa schreiben. Wer schreibt, ordnet seine Gedanken, verlangsamt, nimmt sich aus der Welt heraus.

Sie haben Ihr Buch über die »Unruhe der Welt« aber nicht zur Selbsttherapie geschrieben ...

Ich habe mich gefragt, wie es kommt, dass das Ideal der Ruhe, das in der Antike und auch im frühen Christentum noch galt, verloren gehen konnte. Wir leben in einer Kultur der Unruhe. Wir wollen Wirtschaftswachstum, Fitness, Zerstreuung. Ruhe gilt uns als Stillstand, Faulheit, Unflexibilität und Langeweile. Wie kam es zu diesem Wandel, und wer hat das entschieden?

Sie verweisen auf Kain und Abel im Alten Testament. Das Nachdenken über Ruhe und Unruhe ist also schon sehr alt ...
Menschen zu allen Zeiten haben sich damit auseinandersetzen müssen. Im Alten Testament steht das Paradies für Ruhe, und aus dieser Ruhe werden die Menschen vertrieben. Gott belegt Kain nach dem Brudermord mit einem Fluch: »Ruhelos und rastlos sollst du sein.« Daraus haben die Menschen abgeleitet, dass die Unruhe eine Strafe Gottes ist. Die Sehnsucht richtete sich danach, ins Paradies zurückzukommen. [...]
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