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Glaube & Wissen
NÄCHSTENLIEBE (1): ETHIK AUF AUGENHÖHE – VON ANGESICHT ZU ANGESICHT

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und dem liebenden Vater

Der liebende Vater nimmt den Sohn, der sich verloren hat, wieder an. Er will mit ihm von Angesicht zu Angesicht sprechen. Wer Nächstenliebe übt, ist nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht, weil er die anderen Menschen als sie selbst und als Ebenbilder Gottes ansieht.
Foto: arc/picture-alliance
Im Alten wie im Neuen Testament steht das Gebot: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (Lev 19,18). Dieses Gebot wollen wir in unserer Serie anhand von Gleichnissen näher betrachten. Jesus, Paulus und Jakobus haben das Liebesgebot ausdrücklich aus der Bibel Israels zitiert. Ohne die alttestamentliche Grundlage, die auch im Judentum lebendig geblieben ist, hinge die neutestamentliche Ethik in der Luft. Durch die starke Verbreitung und Betonung im Neuen Testament ist die Nächstenliebe zum Charakteristikum christlicher Ethik geworden. Sie ist nicht selbstverständlich. Sie setzt ein Menschenbild voraus, für das Liebe kein Fremdkörper ist, sondern Herzblut. Dafür ist das Gottesbild entscheidend.

Die Nächstenliebe begründet eine Ethik auf Augenhöhe. Barmherzigkeit, wie sie gegenwärtig in der katholischen Kirche propagiert wird, ist mit der Nächstenliebe eng verbunden. Aber sie hat einen anderen Blickwinkel. Barmherzig kann man nur von einer Position der Stärke aus sein; Barmherzigkeit übt man gegenüber anderen, die schwach sind. Wer Barmherzigkeit übt, muss etwas besitzen: Geld und gute Worte, Gnade und Werte, Macht und Einfluss, Einsichten und Ratschläge. Wer barmherzig ist, will diesen Besitz nicht für sich behalten, sondern verteilen.

Das ist ein Gebot der Liebe, wenn andere auf die guten Gaben angewiesen sind. Aber wenn Barmherzigkeit überhaupt notwendig ist, gibt es immer ein Problem, das tiefer liegt als die Ethik. Desto wichtiger ist, dass die Werke der Barmherzigkeit Abhängigkeiten nicht zementieren, sondern beenden. So wird es in der Apostelgeschichte von Petrus und Johannes erzählt, die an der »Schönen Pforte« des Jerusalemer Tempels einen Gelähmten sehen, der dort Tag für Tag zum Betteln hingesetzt worden ist, aber von ihnen nicht mit einem Almosen abgespeist, sondern »im Namen Jesu« auf die Füße gestellt wird, sodass er laufen kann … und nicht mehr betteln muss (Apg 3,1–9). [...]
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