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In der Luft

Reiner Schlotthauer
Reiner Schlotthauer
Was ist es, das da in der Ferne zu vernehmen ist? Nur ein Wetterphänomen, ein Luftzug, ein Wind, oder ist es sogar ein Sturm, der sich zusammenbraut, ein Brausen der besonderen Art? Was bedeutet das für dieses Land, aber genauso für die Kirche, weil sie doch leider oft nur Spiegelbild ist? Was sind die Vorboten, die Signale, die Stimmen, die, noch besser, verständlichen Worte, welche die Zukunft zumindest in der Vorstellung etwas näherbringen?

Manchmal geht es sogar für den einen oder anderen persönlichen Geschmack etwas zu ruhig zu in der Kirche. Die Dialoge, Debatten und manchmal selbst die Reformversuche scheinen immer die gleichen. Man muss nicht immer den Missbrauchsskandal bemühen, der in einer Endlosschleife wohl noch eine Generation beschäftigen wird. Ach, hört man vermutlich zurecht klagen, hätten doch von vornherein in der Aufklärung alle Diözesen gemeinsame Sache gemacht. Ein Ende mit Schrecken wäre besser als nunmehr ein Schrecken ohne Ende. Und wieder und wieder: Welche Gebäude und Straßen sollen wir jetzt umbenennen?

Dann drohen auch noch die schlechten Statistiken, die pünktlich zum Frühlingserwachen veröffentlicht werden und über der Kirche die Zuversicht wieder wolkengleich verdunkeln. Mit der Gefahr, dass dieses Gefühl sich auf Genick und Gemüt der Gläubigen niederschlägt und sie mit entsprechender Haltung durch die Welt ziehen. Wer wollte ihnen so noch nacheifern? Welche Spuren aber hinterlassen sie in der Gesellschaft, wenn sie, typisch deutsch, nun auch damit beginnen, alles, was ihre Kirche angeht, schlechtzureden? Und wer redet von Gott? Manchmal sind sie dann gar nicht mehr von anderen in Politik und Wirtschaft zu unterscheiden, die dahinter ihr mangelndes Konzept verstecken. Aber zum Glück sprechen in diesen Tagen die Bräuche und Feiertage, die Liturgie und Nächstenliebe noch eine eigene Sprache.

Schade, nein, ärgerlich ist es dann, wenn Kirchenangestellte mit Beginn des Ruhestands gleich aus der Kirche austreten. Obwohl sie jahrzehntelang die Vorzüge eines sicheren und auch, im Vergleich zur Wirtschaft, angenehmen Arbeitgebers genossen. Waren sie nicht selbst Rädchen im Getriebe? Gewiss wird es demnächst weitere Umbrüche auch in dieser Diözese geben; woanders gibt es schon mehrfach Beispiele dafür, dass die Seelsorge in immer größeren Räumen organisiert wird. Was hat der neue Bischof vor, was wird er fallen lassen, was retten? [...]
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