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SCHÖNHEITSIDEALE IM INTERNET

Retuschierte Bilder beeinflussen Kinder und Jugendliche

Retuschierte Bilder beeinflussen Kinder und Jugendliche
Schminken ist bei Mädchen angesagt wie nie. Animiert durch Modeblogs, Youtube-Videos, Instagram oder Tiktok eifern sie schon in einem sehr frühen Alter den oft unrealistischen Schönheitsidealen nach.
Foto: Lunamarina/iStock
Ein hübsch geformtes Gesicht, glatte Haut, strahlende Augen und ein perfekt modellierter Körper – auf den sozialen Medien zeigen sich Influencer nur von ihrer besten Seite. Dabei wird kräftig nachgeholfen: Die Bilder werden retuschiert und auf ein Schönheitsideal getrimmt, das die jungen Menschen beeinflusst. Wenn Jugendliche daheim im Gespräch lernen, die Bilder und Inszenierungen zu hinterfragen, macht es sie stark.

Gehören Sie auch zur »Generation Barbiepuppe«? Oh, wie haben wir sie geliebt mit der Wespentaille, den langen, glänzenden Haaren, den runden Brüsten. Dazu die schicke Kleidung und die hochhackigen Schühchen in knalligen Farben. Das animierte zum Nacheifern oder beeinflusste uns zumindest: Nur mit langen blonden Haaren könnte man sich so einen Traummann wie Ken angeln, so dachten wir damals. Großmutter stöhnte: »So sieht doch keine Frau aus!« Die Mutter sagte: »Ach lass sie doch.«

Heute, im Zeitalter von Smartphone und damit von Instagram, Youtube, Tiktok und anderen Social-Media-Anwendungen, sind Influencerinnen die Barbies für die jungen Generation. Sie können sogar reden, geben Schönheits- und Fitnesstipps – und beeinflussen junge Menschen noch einmal ganz anders als die Puppen früher. »Sie beeinflussen die jugendlichen Followerinnen nicht nur, ihnen nachzueifern, sondern fördern stereotype Bilder für das männliche oder weibliche Schönheitsideal«, beschreibt Alina Badan, Referentin für Medienpädagogik beim Landesmedienzentrum Baden-Württemberg.

Ein hübsch geformtes Gesicht, glatte Haut, strahlende Augen und ein perfekt modellierter Körper – die meisten Jugendlichen wissen zwar, dass die Bilder der Internetstars mit Filtern bearbeitet und geschönt sind. Weil die Inhalte schnell und oberflächlich angeschaut werden, übernehmen sie die unrealistischen Körperbilder als Vorbild.

Dr. Frank Bories unterrichtet das Fach Pädagogik und Psychologie an der Luise-Büchner-Schule in Freudenstadt und beschäftigt sich auch dort mit diesem Phänomen. »Bewusst oder unbewusst neigen die meisten Menschen zu sozialen Vergleichen«, sagt er, »da Jugendliche auf der Identitätssuche sind und sehr viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, können insbesondere aufgehübschte Profile zu Frustration und Enttäuschung führen, weil sie sich regelmäßig an unerreichbaren Idealen orientieren.«

Die Jugendlichen von heute schummeln aber auch selbst. Beispielsweise beim Profilbild von Whatsapp oder bei ihren Inszenierungen über Tiktok oder Instagram. Mit besonderen Filtern und Tools lässt sich das eigene Portrait mit einem Weichzeichner verschönern, da verschwinden die Pickel, kantige Gesichter werden soft. Dass die Kids dadurch manchmal eher wie Zombies aussehen, egal. Es machen ja alle so. Spätestens wenn man sich dann gegenübersteht, kommt die Überraschung: Schlaksig und mit etwas zu großen Ohren der junge Mann, und die 17-Jährige hat ganz viele Sommersprossen. Doch im Gegensatz zu ihren geschönten Fotos strahlen diese jungen Menschen in der Realität etwas aus. Das verschmitzte Lächeln der Sommersprossigen macht sie sofort sympathisch, und der hochgeschossene junge Mann wirkt ganz charmant – trotz oder gerade wegen seiner Segelohren, die auf Whatsapp wegkaschiert waren. [...]
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