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Elternhaus
SCHLÜSSELKINDER

Allein gelassen oder nur früher selbstständig?

Allein gelassen oder nur früher selbstständig?
Den Schlüssel für die Wohnung oder das Haus zu bekommen setzt vor allem bei Kindern eine große Verantwortung voraus. Diese kann allerdings viele Chancen mit sich bringen.
Foto: Mikhail Dovidovich/Adobe Stock
Den Wohnungsschlüssel an einem Band um den Hals getragen – das ist für viele ein Symbol für die Schlüsselkinder, auf die nach Schulschluss zu Hause niemand wartet. Während aber so mancher etwas mitleidig auf diese Situation blickt, kann sie aber sogar Chancen bergen, solange die Eltern einige wichtige Punkte beachten.

In Deutschland kam die Bezeichnung Schlüsselkind ab zirka 1956 auf, in den USA war »latchkey child« aber schon deutlich früher ein Begriff. Oft schwang dabei ein gewisses Mitleid mit: Ob es nun daran lag, dass beide Eltern arbeiten mussten oder dass das Kind bei einem alleinerziehenden Elternteil aufwuchs, es bedeutete auf jeden Fall, dass das Kind nach Schulschluss in eine leere Wohnung zurückkam. Mancher glaubte dabei sogar, eine gewisse Vernachlässigung ausfindig zu machen.

Das verbesserte Betreuungsangebot und ganz besonders die Ganztagesbetreuung haben das Phänomen des sogenannten Schlüsselkindes ein wenig seltener werden lassen. Allerdings hat noch immer nicht jeder Zugang zu der Betreuung, die er oder sie sich für sein Kind wünscht. Und oft genug weichen die eigenen Arbeitszeiten von der angebotenen Kernzeitbetreuung ab. Wohl jeder wünscht sich aber das Beste für sein Kind und es ist höchste Zeit, dass Eltern aufhören, anderen Eltern ein schlechtes Gewissen zu machen.

Psychologen weisen darauf hin, dass Kinder, denen früh eigenverantwortliches Handeln zugetraut wird, ihren Altersgenossen oft in ihrer Entwicklung voraus sind. Dank diverser technischer Neuerungen muss man auch nicht mehr vor Ort sein, um nach dem Rechten zu sehen. Und falls es umgekehrt mal Probleme gibt, sind mittels Smartphone auch die Eltern für das Kind gut erreichbar. Hat man dann noch nette Nachbarn mit an Bord, an die sich die Kinder im Notfall wenden können, ist den Kritikern des Phänomens Schlüsselkind durchaus der Wind aus den Segeln genommen. Zumal gerade ältere Kinder durchaus nicht ständig beaufsichtigt und beschäftigt werden wollen und sich nach der Schule gerne erst einmal ein wenig zurückziehen.

Allgemein gehen Psychologen davon aus, dass Kinder nicht vor dem achten Lebensjahr regelmäßig alleingelassen werden sollen. Allerdings gibt es in der Entwicklung oft große Unterschiede und während das eine Kind schon glänzend zurechtkommt, ist das andere noch sehr verträumt und lässt sich leicht ablenken. Manche Kinder haben auch Angst davor, allein zu bleiben. Dann sollte man sie nicht dazu zwingen, sondern vielmehr überlegen, ob es Alternativen gibt.

Sollen Kinder einen Teil des Tages alleine bleiben, muss man das Thema beizeiten und überlegt angehen: Sie sollten die Uhr lesen und ihr Essen selbst warm machen können. Vor allem müssen sie aber einschätzen können, in welcher Situation sie besser Hilfe holen. Ist dies gegeben, übt man das Alleinsein schrittweise, erst eine halbe Stunde lang, dann eine Stunde, und so weiter. Wichtig ist auch ein strukturierter Tagesablauf, der übrigens auch Sicherheit gibt. Außerdem gilt: Hat das Kind erst einmal verschiedene Aufgaben bewältigt, kann es die Spielzeiten umso mehr genießen. [...]
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