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Glaubensland

BERATUNG

»Weil viele Schwangere Hilfe brauchen«
BERATUNG
Weil Schwangere in vielfältige Notsituationen geraten können, stehen Angelika Secker und ihr Team den Frauen zur Seite, schauen, was sie brauchen und begleiten sie bis zur Entbindung.
Foto: ChayTee/Adobe Stock
Sie sind eine bunt gemischte Gruppe, doch alle vereint das Anliegen, schwangeren Frauen zu helfen. Seit sieben Jahren engagiert sich Angelika Secker aus Stuttgart im Projekt »Patin für 9 Monate«, das von der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle e. V.) initiiert wird. Sie und ihr Team sind für Schwangere da und unterstützen sie in einer turbulenten Zeit.

»Unser Anliegen ist, dass es überall in Deutschland Beraterinnen gibt, die Schwangeren zur Seite stehen«, sagt Angelika Secker aus Stuttgart. Derzeit sind bundesweit etwa 300 Frauen für das Projekt »Patin für 9 Monate« im Einsatz, doch es sollen und müssen mehr werden, finden die Verantwortlichen. Angelika Secker, sie sich bereits bei »Wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt« des Hauses der Familie in Stuttgart einbringt, hat vor sieben Jahren in einer Zeitschrift von dem Patinnenprojekt gelesen.

Sie kannte die oftmals schwierige Situation der schwangeren Frauen und war sofort Feuer und Flamme. Kurz nachdem sie sich gemeldet hatte, hatte sie ihre erste Klientin. »Das war eine 21-jährige Frau, die mit ihrer Lage total überfordert war und sich über die Notrufnummer bei uns gemeldet hat«, erinnert sie sich. Angelika Secker nahm sich der jungen Frau an, ging mit ihr zur Schwangerenberatung und stand ihr zur Seite. »Mit der Zeit hat sich alles gut entwickelt und die junge Frau hat ihren Weg gefunden«, freut sie sich. Vor eineinhalb Jahren hatten die beiden noch einmal Kontakt – inzwischen ist ihre Klientin dreifache Mutter und hat ihr Leben in den Griff bekommen.

Und auch das Patinnenprojekt wurde größer – heute gibt es eine Homepage (www.patin-fuer-9-monate.de ), Flyer und Schulungen, die der federführende Verein ALfA für seine Patinnen anbietet: »Wir sind eine bunt gemischte Gruppe und kooperieren mit der Lebensrechtbewegung Kaleb.«

Die 67-Jährige freut sich, dass sich ihr Projekt weiterentwickelt – in der letzten Schulung ging es darum, in welcher Haltung die Patinnen den Frauen begegnen, welche Vermittlungsmöglichkeiten es gibt oder wie eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz gegenüber den Klientinnen gelingen kann. »Meistens haben die Frauen mehrere Baustellen«, weiß die ausgebildete Gymnasiallehrerin, die auch immer wieder auf psychisch belastete Schwangere trifft. »In Stuttgart sind wir in einer privilegierten Situation. Hier sind die Anlaufstellen gut zu erreichen«, betont die Ansprechpartnerin des Projekts im Großraum. Die Kontakte zu den Frauen laufen persönlich, telefonisch oder per whatsapp – »für viele ist es schon eine Hilfe, einfach zu wissen, dass jemand da ist«. Die Verantwortlichen wünschen sich sehr, dass ihr Projekt bei schwangeren Frauen bekannter wird. Aktuell gibt es 40 Patinnen in Stuttgart – demgegenüber stehen 50 bundesweite Anfragen 2022. »Die schwangeren Frauen zeigen ein großes Entgegenkommen. Es ist ja nicht leicht, sich einer Wildfremden zu öffnen«, meint Angelika Secker. Immer wieder erfährt die Ehrenamtliche, wie sich im Laufe der Schwangerschaft Möglichkeiten für die Frauen auftun – wenn die Kinder auf der Welt sind, vermitteln sie die Frauen bei Bedarf an andere Anlaufstellen weiter. [...]
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