Katholisches Sonntagsblatt - Startseite Ihr Glücksgriff - das Katholische Sonntagblatt
  Startseite » Archiv » Ausgabe 47/2022 » Klartext
Offene Tür
Die Familie genießt das Katholische Sonntagsblatt
Die Familie genießt das Katholische Sonntagsblatt
zur Dia-Show
Titelcover der archivierten Ausgabe 47/2022 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Was glauben Sie?

Warum Geschenke?!
Klartext.



Exerzitienbroschüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Vorbilder
Sehen Sie selbst...
Diözesankarte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Misereor - Spenden auch Sie!
Titelumfrage
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
Unsere Leser
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Klartext

Bibel, Kreuz, Nase

Reiner Schlotthauer
Reiner Schlotthauer
Sollte man emotional werden, sich, ganz im Trend, empören und gemein machen mit all denen, die dann doch keinen Beitrag zum Ganzen leisten? Ein roter Kopf ist das falsche Empfangssignal für die Vernunft. Sind doch die meisten ohnehin bereits so verwöhnt, dass sie verlernen, Verantwortung zu übernehmen. Diese Frage gilt auch Christen, wenn sie sich wie jetzt gewiss hoffentlich an Debatten beteiligen, die sich um ihr Wichtigstes drehen. Etwa wenn der Bibelvers an der Kuppel des Berliner Schlosses getilgt oder das Kreuz im Friedenssaal zu Münster abgenommen werden soll (S. 26).

Nüchtern betrachtet, wird der eine oder andere daran erkennen, wohin der Zug in diesem Land schon rollt und wohl noch weiter rollen wird. Und wie schwer sich Teile der Politik mittlerweile mit der christlichen Geschichte und Kultur ihres Landes tun. Statt dazu zu stehen, rümpfen sie die Nase, selbst als Gast im Ausland. Welchen Respekt genießen sie aber dort, auch dann, wenn sie anderes in der deutschen Geschichte leugnen würden? Was wird noch aus dem Verhältnis von Staat und Kirche? Gewiss ist das Evangelium missbraucht worden, nicht nur von Herrschern, um ihre Macht zu rechtfertigen. Auch weiß jeder, wie dem Kreuz Gewalt angetan wurde, um Menschen Gewalt anzutun. Doch der Missbrauch leider im Geist der jeweiligen Zeit sollte nicht über den Heiligen Geist hinwegtäuschen, in dem der Bibelvers ursprünglich entstand und die Christen erst kritzelnd und dann kunstvoll ihr Kreuzeszeichen öffentlich machten.

Als Symbol nämlich auch für die große innere Freiheit, mit der sie sich nicht mehr vor weltlichen Herrschern und Gelüsten niederknien, vom Anspruch des perfekten Übermenschen unterjochen lassen müssen. Was für ein Angebot: So sind sie bestens geschützt vor dem Ersatz- oder Irrglauben an die ideale Schönheit und der körperlichen Wohlgeratenheit. Wahrhaft erlösend ist die Bindung an den bedingungslos liebenden Gott Jesu Christi. Sie schenkt jedem Menschen, sei er noch so arm und schwach, einen besonderen Wert, seine Würde. Und wie heißt es so schön im Galaterbrief: »Zur Freiheit hat uns Christus befreit.« So revolutionär war der Gedanke, dass er vielleicht sogar in Schillers Ode an die Freude, der Europa-Hymne, nachklingt, wo vom »Männerstolz vor Königsthronen die Rede« ist. Ach, hätte sich doch Kyrill in Moskau darüber schlau gemacht. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite
Der Podcast mit Sinn für das Leben

Unser Hauskalender 2023
»Mit den Bäumen durch das Jahr«



weitere Infos


Rom

Auch für das Jahr 2022 haben wir wieder attraktive Leserreisen für Sie zusammengestellt.

Weitere Infos


Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur

HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos

Aktion Hochzeit

Das besondere Geschenk für Brautpaare

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.

Aboservice

mehr Informationen


Traumberuf Journalist/in?

Pilgerbox

Pilgerbox
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum