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Leib & Seele
Der gekränkte Mensch (3): Nur Verletzte verletzen

Die eigene Kränkung als Waffe einsetzen

Schmollen, trotzen, sich dem Gespräch entziehen: Wer macht den ersten Schritt zur Versöhnung?
Foto: Wavebreakmedia/iStock
Jener Vater, der angesichts der schlechten Schulnoten seines Sohnes bemerkte, dieser sei ganz der Sohn seiner Mutter, beleidigte damit seine Frau (vgl. KS 5). Er war zutiefst verletzt, doch von wem? Es gilt die Regel, dass nur Verletzte andere verletzen, vorausgesetzt, sie haben nie vergeben. Der Vater in unserem Beispiel hegte einen versteckten Groll gegen seine Frau. Im Gespräch mit ihm fand ich heraus, dass dieser Groll seine Ursache in frühen Kränkungen durch eine Lehrerin und später noch durch seine Mutter hatte. Das prägte sein Verhalten Frauen gegenüber. Dann kam eine neuerliche Auseinandersetzung mit seiner Frau hinzu: Sie warf ihm mehrfach berufliche Pflichtverletzungen vor, was seinem Selbstwertgefühl einen Stich versetzte. Nun gab er die narzisstische Kränkung an sie weiter, indem er die »mangelhafte« Leistung des gemeinsamen Sohnes als Waffe einsetzte.

Um sich frei zu machen vom schmerzlichen Gefühl seelischer Kränkungen, bedienen sich viele der Verschiebung: So wird die Wut auf eine Person gerichtet, die gar nicht gemeint ist. Auch Tierquäler lassen ihren Frust, der vielleicht den Erziehern oder Vorgesetzten gilt, an wehrlosen Geschöpfen aus. Als meine Mutter einmal von einem Nachbarn verbal angegriffen wurde, sagte sie: »Wer hat dich so verletzt, dass du mich jetzt beleidigst?«

Die Verschiebung ist ein glückloser Versuch, aus der Opferrolle zu kommen; sie macht nicht wirklich frei, verursacht aber ein schlechtes Gewissen. Und dann kann es passieren, dass einer seine Schuldgefühle durch übertriebene Fürsorglichkeit, lästige Hilfsbereitschaft oder unzählige Vergebungsbitten aus der Welt schaffen will. Wie einfach wäre da doch ein klärendes Gespräch oder eine einmalige Bitte um Verzeihung! Und wenn der andere nicht verzeihen will? [...]
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