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Wie ist das mit der Vergebung?
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Hoffnungsort
MEIN LEBEN NEU ORDNEN (2) Schriftbetrachtung

Ich fühle mich in die Geschichte hinein

Ich fühle mich in die Geschichte hinein
Ich lese die Bibelstelle möglichst laut vor und stelle mir die Szene in einem weiteren Schritt vor, indem ich sehe, rieche, höre, schmecke. Dabei fühle und taste ich mich in die Geschichte hinein.
Foto: KNA
Biblische Geschichten sind für Menschen seit jeher ein Weg, ihr eigenes, persönliches und alltägliches Leben mit Gott in Verbindung zu bringen und dieses subjektiv als Wort Gottes für das eigene Leben zu deuten. Diese »spirituelle« Lektüre, die bereits die Kirchenväter der ersten Jahrhunderte kennen, hat neben einer historischen und wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Bibel immer noch ihre Berechtigung. Auch für Ignatius von Loyola war die Schriftbetrachtung bedeutsam.

Von der Heiligen Schrift lasse ich mich stärken und trösten, herausfordern und begeistern, kritisch anfragen oder sogar in die Enge treiben. Einzelne Bilder, Worte und Symbole entfalten auf diese Weise in der Tiefe meiner Seele ihre Kraft. Die Bibel hinterlässt so Spuren in meinem Inneren – selbst dann, wenn es hauptsächlich Widerstand oder Ärger über ein bestimmtes Verhalten oder ein unverständiges Wort ist.

Ignatius hat am eigenen Leib die Art und Weise solch persönlicher Betrachtung kennengelernt. Auf dem Krankenlager ist in ihm bei der Lektüre der »Leben Jesu Betrachtungen«, wie sie der Kartäuser Ludolf von Sachsen in der Vita Jesu Christi beschrieben hat, eine Veränderung und Verwandlung in Gang gekommen. Für ihn sind daher die Betrachtungen des Lebens Jesu der Kern seiner Übungen.

Wenn ich biblische Geschichten innerlich erfahre und mich mit den Figuren identifiziere oder mich von ihnen abgrenze, berührt das mehr Seiten meiner Persönlichkeit als reines Lesen. Für Ignatius ist diese Form der Betrachtung eine »Gebetsschule« oder ein christlicher Glaubenskurs, zu dem er die Übenden in seinen Exerzitien hinführen möchte. Um diese Methode, »ignatianische Schriftbetrachtung« genannt, geht es im Folgenden.

Ignatius rät für diese Betrachtungen einen zeitlichen Umfang von einer Stunde. Als Anfängerin kann ich mit 30 Minuten beginnen und mit der Zeit entdecken, dass vor allem bei intensiven Geschichten eine Stunde nicht zu lang ist. [...]
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