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| MEIN LEBEN NEU ORDNEN (4) Innerlich frei werden |
Wenn ich zu sehr an etwas hänge |
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Im Tagesrückblick können mir Anhänglichkeiten bewusst werden. Ich kann darum bitten, mich nicht länger davon bestimmen zu lassen und mich entscheiden, es immer wieder neu zu versuchen. Foto: eliomar-reis/pexels |
»Wahre dir in allen Dingen die Freiheit des Geistes. Schiele in nichts nach Menschenrücksicht, sondern halte deinen Geist innerlich so frei, dass du auch stets das Gegenteil tun könntest. Lass dich von keinem Hindernis abhalten, diese Geistesfreiheit zu hüten. Sie gib niemals auf.« Überfordert sich der Mensch nicht, wenn er dies anstrebt? Sollen nicht gerade Menschen mit ihren Anliegen und Nöten mich zum Handeln bewegen? Ist Rücksichtnahme nicht eine wirkliche Tugend?
Innere Freiheit zu gewinnen, gehört zu den Aufgaben der Geistlichen Übungen. Allerdings geht es nicht darum, »innere Freiheit« zum Lebensziel zu machen oder zum Selbstzweck zu praktizieren, sondern sie bleibt – ganz im Sinne der Unterscheidung von Ziel und Mittel (KS 10) – ein wichtiges Mittel zum Erreichen des Lebenszieles.
Dazu lohnt ein weiterer Blick auf das »Prinzip und Fundament«. Nachdem Ignatius die Unterscheidung von Ziel und Mittel getroffen hat und alle geschaffenen Dinge den Mitteln zugeordnet hat, fährt er fort: »Daraus folgt, dass der Mensch sie so weit gebrauchen soll, als sie ihm für sein Ziel helfen, und sich so weit von ihnen lösen sollen, als sie ihn dafür hindern.«
Ignatius sagt also nicht: Gutes Leben, Ehre, Reichtum oder Gesundheit, Partnerschaft oder Familie sind abzulehnen oder nachzuordnen, sondern entscheidend ist, dass sie Mittel bleiben für mein Lebensziel. Was mir hilft und was mich hindert (zum Lob Gottes und zum Dienst und der Ehrfurcht ihm gegenüber) ist also das Kriterium! Diese Unterscheidung muss der einzelne Mensch für sich und sein Leben treffen, das kann niemand anderes für ihn tun.
Um diese Fähigkeit einzuüben und zu bewahren, braucht es innere Freiheit. Ignatius bezeichnet diese innere Freiheit allen geschaffenen Dingen gegenüber als »Indifferenz« – ein schwieriger und leicht missverständlicher Begriff. Indifferenz meint nicht, wie häufig verwendet, Leidenschaftslosigkeit. Sie meint die innere Freiheit, an einer Sache nicht so zu hängen, dass ich sie nicht wieder lassen kann. [...]
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