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archivierte Ausgabe 30/2025
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Glaubensland |
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DAS INTERVIEW: CHRISTINE PICKERT |
Damit die Kirche auch in Zukunft im Dorf bleibt |
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Manchmal wäre es praktisch, einen Blick in die Kristallkugel
zu werfen, um zu sehen, was uns als Kirche in Zukunft
erwartet. Dass sich etwas verändern wird, steht fest. Foto: Martin Erdniss/AdobeStock |
Die katholischen Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart stehen vor einem großen Veränderungsprozess: In den kommenden Jahren sollen ihre Gebäude deutlich reduziert werden. Dabei hilft ein neues Berufsbild: der Regionalmanager bzw. die Regionalmanagerin. Christine Pickert ist eine von ihnen und gibt Einblicke in ihren Berufsalltag.
Viele Menschen wissen gar nicht so genau, was eine Regionalmanagerin macht. Wie würden Sie ihre Rolle beschreiben?
Ich bin Beraterin und Unterstützerin. In unserem Projektteam fiel auch schon das Wort »Hebamme«. Die Regionalmanager sind auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheiten tätig, also nicht in jeder einzelnen Kirchengemeinde. Die Kirchengemeinden einer Seelsorgeeinheit sollen sich gemeinsam an einen Tisch setzen und einen Ausschuss gründen. In diesem »Zukunftsausschuss« sollen Personen aus allen beteiligten Gemeinden mit dabei sein. Nachdem das Projekt »Räume für eine Kirche der Zukunft« letztes Jahr im Juli startete, habe ich die einzelnen Seelsorgeeinheiten meiner vier Dekanate Heilbronn-Neckarsulm, Hohenlohe, Mergentheim und Schwäbisch Hall besucht und mit dem Prozess vertraut gemacht.
Was genau ist das Ziel des Projekts?
Das Ziel ist, den nicht-sakralen Gebäudebestand an die künftigen Bedürfnisse der Kirchengemeinden anzupassen. Ganz wichtig: Es geht um die Fläche. Nicht 30 Prozent der Gebäude sollen reduziert werden, sondern 30 Prozent der beheizten, kirchensteuerfinanzierten und nicht-sakralen Fläche. Wir müssen Kosten reduzieren, weil wir finanziell einfach über kurz oder lang nicht mehr in der Lage sein werden, alle Gebäude zu halten, zumindest nicht in dem Zustand, in dem wir sie gerne erhalten wollen. Es ist jetzt schon so, dass die Kirchengemeinden durch Mitgliederschwund und durch den demografischen Wandel finanziell weniger Mittel zur Verfügung haben als noch vor ein paar Jahren. Der Trend wird sich natürlich in der nächsten Zeit verstärken. Und deswegen müssen wir schauen, dass wir uns insbesondere im Gebäudebereich entlasten, finanziell und beim Verwaltungsaufwand. Darüber hinaus strebt die Diözese wie das Land Baden-Württemberg bis 2040 die Klimaneutralität an. Zur Erreichung des Klimaziels ist ein Blick auf den Gebäudebestand wichtig. [...]
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