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| Titelthema |
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| Kinder in der Liturgie |
Wo ist mein Platz in der Kirche? |
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Vor Corona war es in vielen Gemeinden üblich, Kinder während des Gottesdienstes um den Altar zu versammeln. Meist ist das Vaterunser und das darauffolgende Hochgebet eine gute Möglichkeit. Wenn dann der Pfarrer noch ein Instrument spielt, fühlen sich Kinder angesprochen und willkommen im Gottesdienst. Foto: KNA |
Kinder- und Familiengottesdienste, Erstkommunion-Vorbereitung und das Krippenspiel an Weihnachten: Das sind vermutlich die ersten Formen, die den meisten Menschen einfallen, wenn sie an Kinder und Kirche denken. Hier kommen Kinder mit Liturgie in Berührung. Klingt in erster Linie wenig und grob durchdacht. Schließlich sind doch Familien mit Kindern in der Kirche genauso willkommen wie andere Christinnen und Christen auch. Sylvia Neumeier ist Referentin für Liturgie mit Kindern und Familien in der Diözese. Sie gibt Tipps, wie Gemeinden Kinder auch außerhalb von speziellen Gottesdiensten gut in die Liturgie einbinden können.
Die Kirchenbesucher werden immer älter, das ist nicht zu leugnen. Nur an wenigen Tagen im Jahr wird es laut und bunt in den Bänken. Denn dann kommen Eltern mit ihren Kindern und Großeltern mit ihren Enkeln. Das ist vor allem im Zeitraum der Erstkommunion-Vorbereitung, an Weihnachten, Ostern und zu geplanten Familien- und Kindergottesdiensten der Fall. Nur wenige Familien kommen in vielen Gemeinden regelmäßig zum Sonntagsgottesdienst. Woran das wohl liegt? Die Teilnahme am sonntäglichen Gottesdienst ist in den letzten zehn Jahren insgesamt nochmal deutlich zurückgegangen und eher die Ausnahme als die Gewohnheit. Der Relevanzverlust spiegelt sich natürlich auch bei der Zahl der anwesenden Familien wieder.
Neben Alltagsbezug in Predigten, vielfältiger musikalischer Gestaltung und einem Verständnis und Hineinwachsen in liturgische Vollzüge ist es in erster Linie eine gute Willkommenskultur für Familien an sich, so Sylvia Neumeier, Referentin für Liturgie mit Kindern und Familien in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Gemeinden ausstrahlen können, um Familien mit ihren Kindern besser in die Gottesdienste einzuladen.
»Kinder sind nicht gleich Kinder. Jedes hat einen anderen Charakter. Und dadurch einen anderen Bewegungsdrang und eine andere Aufmerksamkeitsspanne«, so Sylvia Neumeier. Auch das Alter mache natürlich einen Unterschied. Schließlich braucht ein Kleinkind eine andere Ansprache als ein Erstkommunionkind. Leider kommt es immer noch vor, dass sich einige Gottesdienstbesucher gestört fühlen von anwesenden Kindern. Es macht dabei einen Unterschied, ob ein Kind leise brabbelt oder herumgeht oder ob es wirklich laut ist und stört. Sei es, dass das Gotteslob ständig auf den Boden fällt oder dass ein Baby nicht ruhig ist und schreit. Das Gefühl, nicht willkommen zu sein, könnte unter anderem ein Grund sein, warum Familien ungern in den »normalen« Gottesdienst kommen. In Kinder- und Familiengottesdiensten ist die Zielgruppe »Kind« im Blick. Aber auch im normalen Sonntagsgottesdienst kann die Gottesdienstleitung einfühlsam und kinderfreundlich auf Störungen reagieren, meint Neumeier. [...]
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