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| Titelthema |
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| Zukunft der Kirche |
Was wird aus unserer Kirche? |
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In allen Reformprozessen sollte derjenige nicht aus dem Blick geraten, um den es in dieser Kirche geht: Jesus Christus. Er hat den Menschen vorgelebt, worauf es ankommt: Ohne Vorurteile auf Augenhöhe miteinander im Gespräch zu sein und so eine Kirche zu gestalten, in der sich alle Menschen beheimatet fühlen. Foto: arc/peterhowell/iStock |
In den deutschen Bistümern ist einiges im Gange. Sinkende Kirchensteuereinnahmen und fehlendes pastorales Personal haben die Bischöfe dazu veranlasst, Reformprozesse auf den Weg zu bringen, die – wie in der Diözese – gravierende Veränderungen mit sich bringen. Allen Diözesen geht es ähnlich, daher stehen sie miteinander im Austausch – die konkrete Umsetzung der Entwicklungsprozesse sieht aber überall anders aus. Auch Jan Loffeld, Professor für Praktische Theologie an der Tilburg University School of Catholic Theology in Utrecht, beschäftigt sich damit, wie es mit der katholischen Kirche weitergeht und was die Verantwortlichen in ihren Reformprozessen beachten sollten. Er ist einer der katholischen Fachvertreter im wissenschaftlichen Beirat der 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung und außerdem Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz.
Herr Professor Dr. Loffeld, in den deutschen Bistümern ist einiges im Umbruch. Dinge müssen sich verändern, das ist allen klar, und so wird vielerorts nach neuen Konzepten gesucht. Haben Sie einen Überblick über die Entwicklungen in den Bistümern? Wie bewerten Sie diese?
Pastoralkonzepte sind immer auch vom jeweiligen soziokulturellen Kontext abhängig, auf den sie reagieren und in den sie sich neu verorten müssen. Daher kann man hier nicht alles über einen Kamm scheren. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen katholischen Kern- und Diasporagebieten. Von daher zeigt sich im deutschen Sprachraum eine große Unterschiedlichkeit, um nicht zu sagen, Ungleichzeitigkeit.
Können Sie vielleicht einmal zwei unterschiedliche Beispiele vorstellen, die Sie in letzter Zeit kennengelernt haben?
Das ist einmal die Erzdiözese Salzburg, in der man den Pastoralprozess mit dem Motto und Leitsatz überschrieben hat: »Die Fragen nach Gott wachhalten«. Das ist ein signifikanter Perspektivenwechsel. Hatte man im 19. und 20. Jahrhundert die Kirchen als Bedingung der Möglichkeit der Gottesfrage verstanden, ist dies hier umgekehrt: Welche Kirche braucht es, wenn die Gottesfrage nicht mehr selbstverständlich ist beziehungsweise gegebenenfalls noch okkasionell aufpoppt? Ein anderes Beispiel ist das Erzbistum Hamburg: Hier wird die Pfarreistruktur nicht aufgelöst, sondern um sogenannte fünf Basisstationen in den großen Städten ergänzt, wo künftig das hauptamtliche Personal angegliedert ist und kirchliches Leben garantiert und antreffbar gehalten werden soll. Was darüber hinaus geschieht, ist ehrenamtlich oder nicht mehr. [...]
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