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| Glaube weitergeben |
Müssen Enkel so glauben wie ich? |
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Mit gegenseitigem Respekt wertschätzend einander teilhaben lassen an dem, was dem Gegenüber wichtig ist – diese Haltung ist fruchtbarer als einseitige »Missionierung«. Foto: Photodjo/iStock |
Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Gottesdienste werden überwiegend von alten Menschen besucht. Die Anzahl der jungen Katholikinnen und Katholiken, die in die Kirche gehen, ist deutlich geringer als noch vor zehn Jahren. Die Zahlen der letzten vier Jahre aus unserer Diözese zeigen, dass das Interesse der jungen Menschen an der Kirche weiter deutlich zurückgeht. Die Frage nach den Ursachen beschäftigt durchaus auch die Eltern- und Großelterngeneration. Viele schmerzt diese Entwicklung einer massiv alternden Kirche und sie fragen sich: Was haben wir falsch gemacht? Wer ist in zwanzig Jahren noch Kirche? Ängste, Selbstvorwürfe und Zweifel am eigenen Verhalten können traurig machen und schlimmstenfalls sehr belasten. Doch es gibt Möglichkeiten und Wege, in dieser schwierigen Situation nicht hilflos im Kummer zu verharren.
Die Kirchenzahlen, die in der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die letzten vier Jahre erhoben wurden, sprechen eine eindeutige Sprache: Es werden immer weniger! Die Gesamtzahl der Katholiken ging zwischen 2021 und 2024 um rund 140 000 zurück. Da fallen die Austrittszahlen – wenn auch zuletzt leicht rückläufig (2023: 29 973 und 2024: 24 217) – stark ins Gewicht. Dagegen wiegen leichte Anstiege bei den Zahlen der Eintritte und der Wiedereintritte, die im niedrigen dreistelligen Bereich liegen, nicht viel. Und geht es um die Frage der Glaubensweitergabe, dann müssen ehrlicherweise die Zahlen zu Taufen, Erstkommunionkindern und Firmungen in den Blick genommen werden. Und diese sind alle rückläufig, besonders stark bei den Firmungen – dasjenige Sakrament, für dessen Empfang sich Jugendliche bewusst selbst entscheiden.
»Wir haben unsere Kinder christlich erzogen und sind auch gemeinsam in den Sonntagsgottesdienst. In der Pubertät wurde am Wochenende dann manches wichtiger und das Aufstehen für die Messe fiel den Jungen immer schwerer. Um des familiären Friedens willen haben wir nichts gesagt«, schildert der 74-jährige Roland S. (alle Namen von der Redaktion geändert) im Rückblick die Entwicklung. Und gleich versucht er noch ein Erklärung, warum heute zwei seiner Kinder nicht mehr in den Gottesdienst gehen: »Vielleicht waren wir in unseren Gesprächen über die Kirche zu offen. Wir haben ehrlich diskutiert, schon vor dem Missbrauchsskandal 2010, und haben Dinge auf den Punkt gebracht.« [...]
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