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Leib & Seele
Warum Jesus das Lamm Gottes genannt wird

Der Preis für unser Leben

Widerstandslos wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, erscheint Jesus bei seiner Gefangennahme und auf seinem Weg zur Hinrichtung.
Foto: KNA
Die kommenden (vor-)österlichen Tage stellen uns erneut ein Bild vor Augen, das zwar aus verschiedenen Gottesdiensten bekannt ist, das aber lohnt, näher betrachtet zu werden: das Lamm Gottes. In der Messfeier wird »das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt« vor allem vor der Kommunion wiederholt angesprochen. Ein Wort des Täufers Johannes wird dabei aufgegriffen, das er mit dem Blick auf Jesus sagte (Joh 1,36). Auch der Täufer selbst zitierte dabei möglicherweise nur und hatte an jenes Lamm gedacht, von dem der Prophet Jesaja sagt, dass es seinen Mund nicht aufmacht, wenn es zum Schlachten geführt wird (Jes 53,7).

Am Karfreitag begegnet es uns in der Lesung. Es ist ein dunkles Prophetenwort über den »Gottesknecht«, einen Heilsmittler, hinter dem man auch das Volk Israel als Ganzes vermutet hat. Bald schon haben die Christen in diesem »Gottesknecht« das Schicksal Jesu wiedererkannt. Im wahrsten Sinn des Wortes »lammfromm« erschien ihnen der Herr in seinem Leben und Sterben. Er wehrte sich nicht bei seiner Gefangennahme, er begehrte nicht auf, er leugnete nichts, er ertrug.

In seinem Roman »Boyhood« (Der Junge) beschreibt der Literatur-Nobelpreisträger J. M. Coetzee einen Jungen, der in einem öden Provinznest nahe Kapstadt aufwächst. Einmal im Jahr besucht dieser Junge die Farm, auf der seine Mutter groß wurde. Hier erlebt er auch, wie Schafe und Lämmer geschlachtet werden. Das hinterlässt einen tiefen Eindruck auf ihn: »Er versteht nicht, warum Schafe ihr Schicksal hinnehmen, warum sie nie aufbegehren, sondern demütig in den Tod gehen. (…) Manchmal, wenn er unter den Schafen ist, möchte er ihnen etwas zuflüstern, sie davor warnen, was sie erwartet. Doch dann entdeckt er in ihren Augen ein gewisses Etwas, was ihn verstummen lässt: eine Resignation, ein Bescheidwissen darüber, was sie am Ende einer langen Durstfahrt auf einem Viehtransporter nach Kapstadt erwartet. Sie wissen das alles, bis ins Kleinste, und doch fügen sie sich. Sie haben den Preis bedacht und sind bereit, ihn zu zahlen – den Preis dafür, auf der Erde zu sein, den Preis dafür, am Leben zu sein.« [...]
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