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Eltern & Co.
ROHRSTOCK, TEPPICHKLOPFER, KOCHLÖFFEL UND DIE FOLGEN

Blaue Flecken auf der Seele einer ganzen Generation

Foto: Corbis
Ein Klaps hat schließlich noch keinem geschadet – ob schlagende Argumente wirklich nicht schaden, ist die Frage. In der Zeit des Wirtschaftswunders mit vollen Schaufenstern und Tausenden von Versuchungen versuchten Eltern, ihren Kindern nachgiebigen Gehorsam und Disziplin einzubläuen. Das Ergebnis: eine geprügelte Generation.

»Warte, wenn der Papa kommt, dann setzt es was.« Diese Drohung hörte Ingrid Müller-Münch in ihrer Kind- heit häufig. Etwa wenn sie Widerworte gegeben, nicht pariert oder sich einfach nur dreckig gemacht hatte. »Dann war mein Tag gelaufen«, erinnert sich die Journalistin aus Köln. Stunden habe sie in unruhiger Vorerwartung verbracht, auf das, was ihr abends blühen sollte. Ihr Vater sei kaum zur Tür hereingekommen, da habe die Mutter schon »von meinen Untaten« berichtet. Er habe sein Jackett ausgezogen, »leicht genervt« den Kochlöffel aus der Küche geholt und sie verhauen.

»Ich hatte eine für damals ganz normale Kindheit. Ich wurde geschlagen«, sagt die Autorin des Buches »Die geprügelte Generation«. Viele der heute über 50-Jährigen seien Experten für Elterngewalt und Leidensgenossen. Denn Hiebe mit Rohrstock, Teppichklopfer, Kochlöffel, Gürtel oder Ohrfeigen waren eine alltägliche Erziehungsmaßnahme. Müller-Münch weiß dies aus zahlreichen Interviews mit Betroffenen.

»Darüber sprach man nicht. Es war Konsens«


80 Prozent der Kinder, die in den 1950er- und -60er-Jahren aufwuchsen, wurden von den Eltern geprügelt. Und über die Hälfte der Nachkriegseltern hielten einer anderen Quelle zufolge körperliche Strafen zur Durchsetzung ihrer Ziele für notwendig und richtig. [...]
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