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Leib & Seele
Das tut Ihrer Seele gut! (5): »Alles beginnt mit der Sehnsucht«

Sich von Gott ziehen lassen und Freude teilen

Wer sich nach Gott sehnt oder sehnen möchte, den zieht er mit »Seilen der Liebe« zu sich. Es ist leichter, diesen Weg mit anderen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen, als allein zu gehen.
Foto: Jacob Wackerhausen/iStock
Eine blasse ältere Frau steht nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz. Gewöhnlich wird sie einfach übersehen. Ihr Mann plaudert gerne mit den anderen Leuten, sie sagt kaum je ein Wort. An diesem Sonntag ist es etwas anderes. »Unser Enkelkind ist geboren!«, ruft sie fast ein bisschen zu laut einer Bekannten zu. »Gott sei Dank! Es ist ein Junge, Ben heißt er!« Diese Frau leuchtet von innen, alles an ihr schwirrt vor Freude. Man sieht, dass etwas in ihr Leben gekommen ist, wonach sie sich gesehnt hat. Und dass es fortan etwas gibt, wofür sie wach, sichtbar und energiegeladen sein will.

Ich beobachte diese Szene und muss an einen Satz von Nelly Sachs denken: »Alles beginnt mit der Sehnsucht …« (Nelly Sachs). Auch Spiritualität beginnt mit Sehnsucht. Ich kann mir darüber tausend Gedanken machen: ob ich Zeit zum Beten finde etwa, ob es einen hübschen Ort gibt, einen Kurs, eine Form, die mir zusagt. Das ist alles nicht so wichtig. Die Frage, die entscheidet, ob ich mich aufmache, lautet: »Hast du Sehnsucht?«

Dazu fällt mir noch eine berührende Geschichte ein: Ein junger Jude kommt zu einem Rabbi und bittet: »Ich möchte gerne dein Schüler sein.« Der Rabbi schaut ihn an: „Gut. Aber es gibt eine Bedingung. Liebst du Gott?« Da wird der junge Mann traurig. »Lieben? Eigentlich kann ich das nicht behaupten.« Der Rabbi sagt: »Wenn du Gott nicht liebst, hast du dann Sehnsucht danach, ihn zu lieben?« Der Angesprochene überlegt: »Manchmal habe ich Sehnsucht danach, Gott zu lieben. Aber meistens habe ich so viel zu tun, dass diese Sehnsucht im Alltag einfach untergeht.« Da fragt der Lehrer: »Wenn du die Sehnsucht, Gott zu lieben, nicht so deutlich spürst, hast du dann Sehnsucht danach, Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben?« Da hellt sich das Gesicht des jungen Mannes auf: »Genau das habe ich! Ich sehne mich danach, diese Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben!« Da schließt ihn der Rabbi in seine Arme: »Das genügt, du bist auf dem richtigen Weg!« [...]
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