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Eltern & Co.
ESSSTÖRUNGEN (1)

Von Scham und dem tiefen Wunsch, geliebt zu werden

Foto: kei907/Adobe Stock
»Noch fünf Kilo müssen runter«, sagt Lisa. Dann sei Schluss mit dem Abnehmen. Denn dann fühle sie sich schlank und schön. Dabei ist die 14-Jährige schon deutlich untergewichtig. Über Jahre hat sie sich von einem Normalgewicht von 65 Kilo auf inzwischen 45 Kilo heruntergehungert. Immer wieder hat sie die Latte höher gehängt. Die Anzeichen für eine Magersucht (Anorexia nervosa) sind bei Lisa überdeutlich.

Barbara Hammann, Leiterin der Beratungsstelle für Essstörungen des Kreisdiakonieverbands im Landkreis Esslingen, hat viele solcher Fälle erlebt. Die meisten jungen Menschen, die bei ihr Hilfe suchen, leiden an Anorexie. »Doch die Fälle von Esssucht nehmen zu«, weiß die Sozialpädagogin und Systemische Familientherapeutin. Die Betroffenen werden immer jünger. Ihr jüngster Patient war sieben Jahre alt.

Doch meist treten die Essstörungen an Lebenswendepunkten wie etwa der Pubertät auf. »Wenn sich die körperliche Entwicklung verselbstständigt, wird das als Kontrollverlust empfunden. »Über das Essen kann ich Kontrolle wiedererlangen«, erklärt Hammann. Oft seien es »Vorzeigekinder«, leistungsbereit und sozial kompetent, die an einer Essstörung erkrankten.

Wenig essen und übermäßiger Sport


Drei Hauptformen der Essstörungen unterscheidet Hammann. Anorexie meint selbst herbeigeführtes Untergewicht durch Kalorienreduktion, einseitige Ernährung, übermäßigen Sport und Abführmittel. »Manche essen nur wenige Äpfel am Tag«, nennt sie ein Beispiel. Bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) werden dagegen große Mengen an Nahrungsmitteln innerhalb kürzester Zeit verschlungen, um sie dann wieder zu erbrechen. Auch übermäßiger Sport oder Missbrauch von Abführmitteln komme vor. »Diese Menschen halten in der Regel ihr Normalgewicht.« Deshalb falle die Essstörung oft erst spät auf. Kennzeichen für beide Erkrankungen sei auch eine ständige Beschäftigung mit den Themen Essen und Figur. Die Jugendlichen litten unter einer Störung des eigenen Körperbilds: »Sie erleben sich viel dicker, als sie sind.« [...]
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