Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ihr Glücksgriff zur Herbst - Zwei Erwachsene und ein Kind lesen das Katholische Sonntagblatt
  Startseite » Archiv » Ausgabe 41/2009 » Hoffnungsort
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der archivierten Ausgabe 41/2009 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Hoffnungsort
Heilkraft Liturgie (2): Zur Ruhe kommen

Eintreten in den Raum des Schweigens – dann ist Sabbat!

Eintreten in den Raum des Schweigens – dann ist Sabbat!
Der Mensch kommt erst dort zur Ruhe, wo er den Beziehungsraum der Liebe betreten hat, der Gott selbst ist. Im Portal jeder christlichen Liturgie steht einladend das Wort des Auferstandenen: »Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich will euch aufatmen lassen« (Mt 11,28).
Foto: photocase/zettberlin
»Treten Sie ein, legen Sie Ihre Traurigkeit ab, hier dürfen Sie schweigen.« Bis in Tonlage und Rhythmus hinein ist diesem Gedicht das Tröstende und Einladende eingeschrieben. Es gibt Stimmungen – sie müssen noch nicht mal traurig sein –, in denen sich jedes Wort verbietet: Nur schweigen, nur Ruhe, nur da sein dürfen! »Einladung zu einer Tasse Jasmintee « – diese Überschrift gibt dem Gedicht von Reiner Kunze Klang und Richtung mit. Der Dichter hatte damals in der DDR, schikaniert von der Stasi, des Öfteren in evangelischen Pfarrhäusern Zuflucht gefunden. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie überlebensnotwendig Gastfreundschaft ist, rettend und heilsam. Da öffnen sich Türen und Räume, wo man nichts mehr erklären muss: Keine Vorwürfe, keine Rechtfertigungen, kein langes Reden oder gar Analysieren – einfach da sein (dürfen) und schweigen. Die Tasse Jasmintee sagt dann viel mehr als Worte.

Ob man solch ein Gedicht an die Stirnwand christlicher Kirchen und ihrer Gottesdienste schreiben dürfte? Ob da genügend Sensibilität und Raum ist, um eintreten zu dürfen mit allem, was das Leben schwer macht und schön? Manche sitzen wohl deshalb auch werktags in den Kirchen – dankbar für die Stille, die brennenden Kerzen, die Andachtsbilder: »Hier können sie schweigen!« [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«


Cover des Hauskalenders 2027

weitere Infos


weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Zwei Jugendliche im Gespräch

Anzeigen



Mit den aktuellen Mediadaten


Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit