Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Entdecken Sie das Katholische Sonntagsblatt und das Konradsblatt gemeinsam in der neuen App »Ks-plus«
  Startseite » Aktuelle Ausgabe 36/2026 » Hoffnungsort
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 36/372026 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
Hoffnungsort
ZEHN GEBOTE (4) Du ehrst deine Eltern

Sich vor dem Alter verneigen

Sich vor dem Alter verneigen
Wie können wir das Herz unserer Eltern erfreuen? Solange es möglich ist, gilt es, die gute Zeit miteinander zu nutzen. Wer seine Eltern im Stich lässt, schneidet sich selbst von seinen Wurzeln ab.
Foto: kampus/pexels
Eigene Nachkommen garantierten dem alttestamentlichen Menschen den Fortbestand. Daher galt es als Unehre für Frauen, keine Kinder gebären zu können. In biblischen Zeiten galten Kinder als äußerst willkommene Bestätigung und Fortführung des irdischen Lebens, in dem ein ewiges Sein vor Gott nur schattenhaft präsent war. An erwachsene Kinder war das vierte Gebot gerichtet, damit diese ihre Eltern im Alter nicht vergessen oder im Stich lassen, sondern deren langes Leben würdigen und ihnen die Ehre erweisen, die ihnen gebührt.

Die Generation vor uns hat viel geleistet, auf ihrem Fleiß ruht auch unsere Existenz. Deshalb sind wir ihnen dankbar. Sie sind gewissermaßen die Wurzel, die uns trägt, die uns Bestand verleiht. Wer seine Eltern verleugnet, wer sie schlecht redet, wer den Kontakt zu ihnen meidet, schnürt sich selbst einen wichtigen Teil seiner Wurzeln ab. Natürlich hat nicht jeder Mensch eine glückliche Kindheit erlebt, aber es ist nie zu spät für eine schöne Kindheit.

In der Reflexion, in der Besinnung, im Beichtgespräch, in der Therapie oder in der geistlichen Begleitung vermag der Mensch sehr wohl immer wieder Gutes in seinem Leben zu finden und auch zu würdigen. Und wenn es nur der Gedanke an die Eltern ist, der mich dafür danken lässt, dass ich überhaupt auf der Welt bin: Auch dies ist nicht selbstverständlich und darf in Worten oder Gesten seinen Ausdruck finden.

Mit den Eltern allein erschöpft sich das biblische Gebot allerdings nicht. Es gilt im weiteren Sinne allen, die vor mir sind und Verantwortung für mich übernehmen: Lehrkräfte, Großeltern, Onkel, Tanten, Pfarrer, Vorgesetzte, Politiker. Sie zu schätzen ist eine Aufgabe, die auch mein eigenes Leben glücklicher und zufriedener machen kann. »Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott dir gibt« (Ex 20,12) ist ein Zusatz, ein Versprechen, das im guten Sinne auf mich zurückfällt. So wie ich jetzt mit den Senioren unserer Tage umgehe, gebe ich die Richtung vor, wie möglicherweise auch einmal mit mir umgegangen wird.

Es ist gesellschaftlich relevant, wie Senioren behandelt werden. Werden sie in den Firmen ob ihrer Erfahrung und Weisheit geschätzt, oder passen sie nicht mehr in ein gewinnorientiertes, schnell florierendes und leistungsintensives Unternehmen? Werden altersschwache Menschen besucht oder fristen sie ein einsames Dasein in einem isolierten Altersheim? [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«


Cover des Hauskalenders 2027

weitere Infos



Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Blick über Limone am Gardasee mit Ausflugsschiff und Strandpromenade

Auch für 2026 haben wir wieder attraktive Leserreisen für Sie geplant.
Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen:
mit Lebe gut Reisen – Reisen mit Sinn fürs Leben.

weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Der Podcast zum Buch
Papst Leo XIV. – Ein erstes Porträt
Hören Sie doch mal rein!



 Papst Leo XIV. - Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
Stefan von Kempis Papst Leo XIV.
Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
erschienen im Patmos Verlag


Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur

CD-Abbildung mit dem Schriftzug Hören über Grenzen
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos

Schriftzug Aktion Hochzeit

Das besondere Geschenk für Brautpaare

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.

Schriftzug Aboservice

mehr Informationen


Zwei Jugendliche im Gespräch
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit