|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Sie haben die Wahl! |
 |
|
|
| Unsere Leser |
 |
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie hier. |
|
|
Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
|
|
|
|
| Hoffnungsort |
|
| ZEHN GEBOTE (3) Du heiligst den Sonntag |
Der siebte Tag ist ein Ruhetag |
 |
Der Sonntag gibt Gelegenheit, den Alltagstrott zu durchbrechen, zu entschleunigen. Kraft zu schöpfen und die Beziehungen zu Gott und den Menschen zu pflegen und zu genießen. Foto: askar abyev/pexels |
Freizeit wird mancherorts zum neuen Ideal verklärt. Viele verbringen diese Zeit auf Autobahnen in diversen Staus. Kirchen sehen sie bestenfalls nur von außen. Der Sonntag bzw. Sabbat als Tag des Herrn gilt Israel jedoch heilig (vgl. Ex 20,8; Dtn 5,12 f.; Mk 2,27 f.). An ihm darf man keine Arbeit tun. Denn auch Gott ruhte am siebten Tag. Der Rückblick auf die Schöpfungsordnung (Gen 1,1– 2,3) ist demnach die Begründung für das Sabbatgebot im Buch Exodus.
Die Sieben-Tage-Woche entspricht tatsächlich dem natürlichen Rhythmus des Menschen. So ergibt sich eine geregelte Ordnung der Zeit, die dem menschlichen Leben durchaus guttut. Im Laufe der Zeit wurde der Sabbat zum wichtigsten Identifikationsmerkmal des Judentums, denn die Sieben-Tage-Woche ist tatsächlich ein Geschenk des biblischen Gottes. Sie hat – wenn auch mit verschobenen Ruhetagen – weltweit Einzug in den Lebensrhythmus der Völker genommen.
Der Sabbat galt im alten Israel auch den Sklaven und Tieren als heilig. An ihm durften sie keine Arbeit tun. Diese Unterbrechung bewahrt uns Menschen vor Stumpfsinn und Arbeitswut, die in Krankheit, Burnout oder Herzinfarkt und oft auch in die Isolation und Trennung von der Familie und Gesellschaft führen kann. Der christliche Sonntag sorgt entsprechend dafür, dass der Mensch sein Leben nach sechs Arbeitstagen – für viele sind es heute nur fünf – unterbricht. Für manche ist Religion in der Tat nichts anderes als Unterbrechung. Ich steige aus dem Trott des Alltags, ich reflektiere mein Leben, ich nehme mir Zeit für Ruhe, Gott und Kirche, Familie und Freunde. Ruhe und Stille (»contemplatio«) haben eine ganz besondere Qualität in unserem Leben. Sie sind grundsätzlich nicht besser als die Arbeit (»actio«), aber sie bilden ein unverzichtbares Gegenüber zur Werktätigkeit. Es geht bei diesen beiden Polen nicht darum, sie gegeneinander auszuspielen. Grundlage ist die Entscheidung des Menschen: Ich entscheide mich für die Arbeit und nach getaner Arbeit fasse ich den willentlichen Entschluss, durchzuschnaufen, mich aufs Rad zu setzen, Freunde zu besuchen … – eben keine weitere Arbeit zu verrichten. Das ist die eigentliche und gesunde »Work-life-Balance« (Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben), wie sie die Bibel im Grunde schon vor 3000 Jahren vorentwickelt hat: Leben im gesunden Rhythmus und in bleibender, achtsamer Gegenwart vor Gott. [...]
|
|
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«
|
 |
weitere Infos
|
 |
|
Reiseziel Heimat
|
Den Südwesten 2026 spirituell erleben
 |
weitere Infos
|
|
|
|
|
|
|
Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
|
 |
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos
|
|
|
|
|
| Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen. |

mehr Informationen
|
|
|
 |
|
|