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archivierte Ausgabe 33/2025
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Hoffnungsort |
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FRAUEN INS AMT (1) Göttliche Berufung? |
Was dem Aufbau der Gemeinde dient |
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Sie fühlen sich berufen und wollen ins Priesterseminar aufgenommen werden: drei junge Theologinnen aus dem Erzbistum Freiburg. Der Leiter, Weihbischof Christian Würtz, lud sie zum Gespräch ein. Foto: KNA |
Die Zeiten haben sich verändert: Frauen, die sich in der römisch-katholischen Kirche zur Ausübung eines sakramentalen Amtes von Gott berufen erfahren, werden heute von vielen Gemeindemitgliedern mit Wertschätzung bedacht. Es gibt inzwischen einige Bischöfe, die sich nachdenklich zu der Frage äußern, ob ihnen das Urteil zusteht, angesichts authentisch bezeugter Selbsterkenntnisse sowie offenkundiger Charismen eine göttliche Berufung von Frauen in das sakramentale Amt ausschließen zu können.
Niemand hat aufgrund persönlicher Erlebnisse oder über lange Zeiten hinweg bewährter, öffentlich anerkannter Begabungen ein Recht darauf, ein kirchliches Amt auszuüben. Gott beruft Menschen in den Dienst der Verkündigung des Evangeliums und zur Leitung der Feier der Sakramente. Nicht selten gehört ein Moment des Zauderns, der Sorge, dem göttlichen Auftrag nicht entsprechen zu können, zu einem Berufungserlebnis. Es bedarf der kirchenamtlichen Prüfung einer Berufungserfahrung nach einem langwierigen Prozess der theologischen, geistlichen und praktischen Ausbildung. Nicht nur viele Frauen fragen sich jedoch, ob die Bedingungen, zu diesem Prüfverfahren überhaupt zugelassen zu werden – ein Mann sein und zur Ehelosigkeit bereit – nicht die Auswahl der möglicherweise von Gott berufenen Menschen ohne hinreichende Argumente begrenzen – und dies zum Schaden der Verkündigung des christlichen Evangeliums in Wort und Sakrament.
Wer sich zutraut, darüber entscheiden zu können, ob die Berufung eines Menschen in ein kirchliches Amt durch Gott selbst ergangen ist oder als eine irrige Selbstwahrnehmung entlarvt werden kann, nimmt sich viel vor. Auch bei dieser Thematik ist – wie bei den verwandten Themen »Vorsehung« oder »Gnade« – eine Bestimmung des Verhältnisses zwischen dem göttlichen Wirken und der menschlichen Freiheit vorzunehmen. Beide Faktoren stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern stärken einander in Wechselwirkung. [...]
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