|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Sie haben die Wahl! |
 |
|
|
| Unsere Leser |
 |
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie hier. |
|
|
Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
|
|
|
|
| Hoffnungsort |
|
| FRIEDENSSTIFTER (4) Dorothy Day und Peter Maurin |
Das Bündnis der Straße |
 |
Schülerinnen und Schüler gehen wie hier in Bonn auf die Straße, um gegen Waffen, Wehrdienst und für den Frieden zu demonstrieren. Foto: KNA |
Es gibt Allianzen, die den Lauf der Geistesgeschichte verändern, ohne dass sie in den Palästen der Macht geschmiedet werden. Eine der faszinierendsten Begegnungen des 20. Jahrhunderts ereignete sich im Dezember 1932 in New York, als die junge Journalistin Dorothy Day, eine ehemalige Marxistin, Suffragette und frisch konvertierte Katholikin, auf Peter Maurin traf, einen französischen Wanderprediger, Philosophen und tiefen Denker.
Während Day nach einem Weg suchte, ihre radikale Solidarität mit den Armen in einen christlichen Kontext zu betten, besaß Maurin das theoretische Fundament dafür. Gemeinsam gründeten sie die Catholic-Worker-Bewegung – ein revolutionäres Experiment, das christliche Nächstenliebe, radikalen Pazifismus und soziale Gerechtigkeit unlösbar miteinander verknüpfte.
Maurin brachte die Vision ein: »Häuser der Gastfreundschaft« (Houses of Hospitality) für die Obdachlosen der Weltwirtschaftskrise, Agrarkommunen zur Rückkehr zur Natur und regelmäßige Diskussionen zur geistigen Klärung. Er hielt nichts von staatlichen Programmen, sondern forderte die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen, was er prägnant zusammenfasste: »Sei du selbst der Wandel, den du in der Welt sehen willst.«
Dorothy Day lieferte das organisatorische Genie und die publizistische Stimme. Am 1. Mai 1933 erschien die erste Ausgabe ihrer Zeitung »The Catholic Worker«. Für nur einen Cent pro Ausgabe verkauft, war das Blatt kein moralisches Erbauungsheftchen, sondern ein radikales Kampfblatt für den Frieden und die Rechte der Arbeiter. Ihr Pazifismus war absolut. Während die offizielle Kirche Kriege oft mit der Theorie vom »gerechten Krieg« rechtfertigte, verweigerten Day und Maurin jeden Kompromiss mit staatlicher Gewalt. Für sie war der Verzicht auf Waffen die einzige logische Konsequenz aus der Bergpredigt. [...]
|
|
| Lesen Sie mehr in der Printausgabe. |
|
|
|
|
Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«
|
 |
weitere Infos
|
 |
|
Reiseziel Heimat
|
Den Südwesten 2026 spirituell erleben
 |
weitere Infos
|
|
|
|
|
|
|
Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
|
 |
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos
|
|
|
|
|
| Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen. |

mehr Informationen
|
|
|
 |
|
|