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Hoffnungsort
VÖGEL IN DER BIBEL (4) Huhn und Hahn

»Ehe der Hahn zweimal kräht«

»Ehe der Hahn zweimal kräht«
Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen«, hatte Jesu dem von sich überzeugten Petrus vorausgesagt. Es kam, wie es kommen musste: »… Und er begann zu weinen«.
Foto: bpperry/iStock (Miguel Antonio Martinez, Atotonilco, Mexiko)
Marescha, 40 km südwestlich von Jerusalem, war eine kleine Handelsstadt, die ihre Blüte in der hellenistischen Zeit von 400 bis 200 v. Chr. erlebte. Archäologische Ausgrabungen haben über tausend Hühnerknochen freigelegt. Brand- und Messerspuren weisen darauf hin, dass die Hühner geschlachtet, gegrillt und gegessen wurden. An Wandmalereien fi nden sich auch solche von Hühnern. Die Funde sind besonders interessant, denn sie bezeugen, dass man hier erstmalig in der Region Hühner als Nutztiere züchtete, um sie zu essen.

Für die frühen Israeliten waren Hühner noch kein Nahrungsmittel. Die wenigen Überreste von Hähnen aus der Frühzeit Israels stammen vermutlich von Kampfhähnen. Auf Siegeln aus dieser Zeit sind solche Kampfhähne als Symbol der Wildheit abgebildet. Damals wurden Eier nur von koscheren Wildvögeln, wie Wachteln oder Rebhühnern, gegessen (vgl. Dtn 22,6-7; Jes 10,14). Erst nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil und dem Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem wurde die Aufzucht von Hühnern Teil der jüdischen Kultur. Die Hühner kamen über Indien, Persien und Mesopotamien nach Palästina. Sie stammten von den Dschungelhühnern ab, die in Süd- und Südostasien zuhause sind.

In der biblischen Weisheitsliteratur aus nachexilischer Zeit wird bloß der Hahn zweimal erwähnt. Gott stellt im Buch Ijob die Frage »Wer verlieh dem Ibis Weisheit, oder wer gab Einsicht dem Hahn?« (Ijob 38,36). Die Erwähnung von Ibis und Hahn soll verdeutlichen, dass selbst einfache Kreaturen von Gott mit Weisheit und Einsicht ausgestattet sind, lange bevor Ijob überhaupt existierte. Dass der Hahn zu bestimmten Zeiten kräht, wurde auf seine intelligentia, seine Einsicht zurückgeführt. Noch heute heißt es im jüdischen Morgengebet »Birkot haSchachar«: »Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der dem Hahn Erkenntnis gegeben, zu unterscheiden zwischen Tag und Nacht«.

Im Buch der Sprüche lesen wir: »Drei sind es, die stolz einherschreiten, vier haben einen stolzen Gang: der Löwe, der Held unter den Tieren, der vor keinem umkehrt; der Hahn, der einherstolziert, und der Leitbock und der König, wenn er vor seinem Volk auftritt wie ein Gott« (Spr 30,29–31). In diesem Spruch wird der Hahn als ein Tier gewürdigt, das vorangeht und für Ordnung sorgt. Er ist mutig und wacht über andere Tiere. Er ist Vorbild für den König, der sein Volk führt und beschützt. [...]
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