Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Entdecken Sie das Katholische Sonntagsblatt und das Konradsblatt gemeinsam in der neuen App »Ks-plus«
  Startseite » Aktuelle Ausgabe 28/2026 » Hoffnungsort
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der aktuellen Ausgabe 28/2026 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
Hoffnungsort
FRIEDENSSTIFTER (2) Franz Jägerstätter

Einsamer Zeuge mit Gewissen

Einsamer Zeuge mit Gewissen
Jägerstätters Erbe ist eine Mahnung an jede Epoche, den moralischen Kompass nicht zu verlieren. Bei seiner Seligsprechung 2007 hing ein Transparent mit dem Foto des österreichischen Märtyrers im Linzer Dom.
Foto: KNA
Die Geschichte der Menschheit ist reich an Erzählungen über Helden, die im Schlachtenlärm glänzten, über Strategen und politische Vordenker. Doch die tiefsten moralischen Erschütterungen gehen oft von jenen aus, die im Stillen widerstanden, deren Waff e nicht das Schwert, sondern das unnachgiebige Nein des eigenen Gewissens war. Einer dieser Menschen war Franz Jägerstätter (1907–1943).

Jägerstätters Leben und sein Sterben im Jahr 1943 sind kein historisches Relikt, sondern ein zeitloses Lehrstück über die Natur der menschlichen Freiheit, die Abgründe des kollektiven Gehorsams und die wahre Bedeutung von Friedenstüchtigkeit in einer von Gewalt berauschten Welt. Um die Wucht seiner Entscheidung zu begreifen, muss man den Blick auf das oberösterreichische Dorf St. Radegund richten, in dem Jägerstätter als einfacher Bauer, Ehemann und Vater dreier kleiner Töchter lebte. Er war kein Intellektueller. In seiner Jugend galt er durchaus als wild, war der erste im Dorf mit einem Motorrad und schreckte vor Raufereien nicht zurück.

Erst die Ehe mit der tiefgläubigen Franziska Schwaninger und eine intensive Beschäftigung mit der Bibel bewirkten eine tiefe innere Wandlung. Jägerstätter wurde Mesner seiner Gemeinde und begann, die Welt radikal durch das Prisma seines Glaubens zu betrachten. Als 1938 der »Anschluss« Österreichs stattfand, stimmte er als Einziger im Dorf mit »Nein«. Er sah mit einer Klarheit, die vielen damals abging, dass der Nationalsozialismus und das Christentum unüberbrückbare Gegensätze bildeten. Für ihn war das NS-Regime eine mörderische Macht. Wer ihr diente, so seine feste Überzeugung, machte sich an ihren Verbrechen mitschuldig.

Als im Jahr 1943 der finale Einberufungsbefehl zur Wehrmacht kam, geriet Jägerstätter in ein mörderisches Spannungsfeld, in dessen Zentrum das menschliche Gewissen steht. Es ist kein bloßes Gefühl und erst recht keine subjektive Meinung. Im tiefsten Sinne ist das Gewissen die letzte, unhintergehbare moralische Instanz im Menschen. Es ist der Ort, an dem der Einzelne mit der Wahrheit und mit Gott allein ist. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2027
»Kunstschätze des Diözesanmuseums Rottenburg«


Cover des Hauskalenders 2027

weitere Infos



Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Blick über Limone am Gardasee mit Ausflugsschiff und Strandpromenade

Auch für 2026 haben wir wieder attraktive Leserreisen für Sie geplant.
Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen:
mit Lebe gut Reisen – Reisen mit Sinn fürs Leben.

weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Der Podcast zum Buch
Papst Leo XIV. – Ein erstes Porträt
Hören Sie doch mal rein!



 Papst Leo XIV. - Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
Stefan von Kempis Papst Leo XIV.
Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
erschienen im Patmos Verlag


Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur

CD-Abbildung mit dem Schriftzug Hören über Grenzen
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos

Schriftzug Aktion Hochzeit

Das besondere Geschenk für Brautpaare

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.

Schriftzug Aboservice

mehr Informationen


Zwei Jugendliche im Gespräch
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit