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| Hoffnungsort |
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| INTERVIEW MIT JOHANNES ECKERT |
»Und das Gute wird siegen« |
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Dramatische Bildsprache: Die Engel mit den Posaunen warnen in der Apokalypse vor dem, was eintreten könnte. Es ist also ein Weckruf: Was heißt das jetzt für uns? Wie kann das Gute siegen? Foto: KNA |
Angesichts der weltpolitischen Großwetterlage und der sich mehrenden Katastrophen sehen manche das Ende der Welt nahen. Der Benediktinerabt von Sankt Bonifaz in München und Kloster Andechs, Johannes Eckert, hat sich mit der »Apokalypse« auseinandergesetzt. Im Interview erklärt er, warum dieses letzte Buch der Bibel Licht in dunkle Zeiten bringt und Mut machen will. Denn es enthält nicht nur Schreckens-, sondern vor allem Hoffnungsbilder.
Abt Johannes, die aktuellen Kriege, der Klimawandel und immer neue Krisen. Welche von den sieben Posaunen ist bereits am Erklingen?
Das kann man so nicht sagen, auch wenn die apokalyptischen Reiter in der Tat Kriege, Seuchen und Inflation bringen. Was wir derzeit zu erleben glauben, ist in dem Buch durchaus gegenwärtig. Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von Katastrophen. Eine Zeit lang wiegen sich die Menschen in Sicherheit, dann aber folgen immer wieder Wendepunkte. Die Apokalypse ist ein Weckruf, um sich zu fragen: Was heißt das jetzt für uns? Vom Weltuntergang steht darin nichts.
Der Begriff Apokalypse wird doch aber damit gleichgesetzt.
Stimmt. Aber das ist eine Weiterentwicklung des Wortes. Als das Werk gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus entstand, bedeutete Apokalypse Enthüllung oder besser Veröffentlichung. Der Autor Johannes wollte einer Reihe von christlichen Gemeinden in Kleinasien deutlich machen, um was es Jesus von Nazaret ging, dass mit seiner Auferweckung aus dem Tod wir auf eine große Zukunft zugehen.
Er mutet seinen Lesern Bilder des Schreckens zu. Wie passt das zusammen mit Jesu Botschaft der Liebe?
In den Evangelien findet sich nicht nur der »liebe Jesus«. Das machen dessen endzeitliche Reden etwa bei Markus deutlich. Dort erinnert Jesus daran, dass wir alle Verantwortung tragen und uns einmal verantworten müssen. Gerechtigkeit kann es nicht auf Kosten der Opfer geben. Am Ende gibt es ein Gericht und die persönliche Läuterung, um alles zum Guten zu richten. [...]
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