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| ANGEKOMMEN BEI MIR (5) Die Zwischenzeit |
Im Dazwischen geschieht Erlösung |
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Sich vom Stern leiten lassen: Wir alle sind mit den Sterndeutern auf dem Weg zur Krippe und zum Kreuz. Erscheinung des Herrn bedeutet, dass ich auch in meinem Leben dem Stern von Betlehem folge. Foto: KNA |
Wie lange stehen Krippe und Weihnachtsbaum? Manch einer folgt der Knut-Schlussverkaufsaktion von Ikea und wirft seinen Baum mitten in der Weihnachtszeit aus dem Fenster. Andere folgen der liturgischen Norm und lassen die Krippe bis zum Sonntag nach Epiphanie stehen. Ich persönlich werbe dafür, die Weihnachtssymbole bis zum Fest der Darstellung Jesu am 2. Februar zu behalten, wie es früher Brauch war – auch um dem Trend entgegenzuwirken, dass die Adventszeit bereits die Weihnachtszeit gewesen sei.
Die Weihnachtstage bis zum Hochfest der Erscheinung Jesu können gemäß dem Leitgedanken »Advent – Ankunft bei mir« mit sehr persönlichen Gedanken und Bräuchen gefüllt werden; in manchen Gegenden sind bis heute die »Raunächte« vom Weihnachtsfest bis zum 6. Januar bekannt (s. KS 51/52). So kann ich meine »Zeit zwischen den Jahren« auf ganz persönliche Weise verinnerlichen. Es sind so kostbare, zusätzlich geschenkte Tage – geheimnisvoll, sagenumwoben.
Zeit im Dazwischen. Zwischendurch. Zwischenhalt. Zwischenstopp. Zwischenmahlzeit. Inzwischen weiß ich diesen Zwischenzeitraum gut zu nutzen. Der Theologe Rupert Lay schrieb in seinem Standardwerk »Wie man sinnvoll miteinander umgeht«: »Jeder Mensch lebt in der unaufhebbaren Spannung des Dazwischen: Zwischen Hoffnung und Furcht, zwischen Sorge und Angst, zwischen Liebe und Hass, zwischen Leiden und Glücken, zwischen Fragen und Antworten, zwischen Erfüllung und Enttäuschung, zwischen Individualität und Gemeinschaft, zwischen Ich und Du.« Im Dazwischen ereignet sich Erlösung.
Was für eine Frohbotschaft schenken uns die Sternsinger mit ihrem Segen für 2026: Wider alle Hassbotschaften bringen diese Kinder den Frieden in jedes Haus; wider alle Kälte tragen sie Wärme in jede Wohnung; wider jedes Misstrauen durch Machtmissbrauch und Gewalt gegen Schutzbefohlene trauen sich die Sternsinger in fremde Häuser. Oft tragen sie sogar das Licht aus Betlehem mit sich, das uns die Pfadfinder Jahr für Jahr aus dem Heiligen Land als weltweites Friedenszeichen bringen. Wir können ihnen für diese hautnahe Erfahrung göttlicher Erlösung nur von Herzen danken. [...]
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