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| Elternhaus |
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| FASTEN MIT KINDERN (2) |
Wenn aus weniger mehr wird |
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Plötzlich mehr Zeit, weil man auf das Handy verzichtet? Warum dann nicht der netten Dame von nebenan Gesellschaft leisten und ihr vielleicht im Haushalt helfen. Fotos: FG Trade/iStock |
In der christlichen Fastenzeit für Eltern und Kinder geht es nicht einfach nur ums Verzichten. Es geht darum, die Zeit und die Energie, die etwa durch Verzicht auf digitale Medien gewonnen werden, für seine Mitmenschen zu nutzen. Christinnen und Christen verzichten deshalb nicht auf etwas, sondern für etwas. Und dieses Für ist Gott und die Vorbereitung auf Ostern.
Die sieben Wochen der Fastenzeit gestalten viele Menschen anders als den sonstigen Alltag. Sie bereiten sich auf Ostern vor, indem sie darüber nachdenken, was im Leben wirklich zählt. Daher verzichten sie auf Gewohntes, um sich darüber bewusst zu werden, wie sehr es ein Teil ihres Lebens geworden ist – und um sich (wieder) frei zu machen für das, was wichtiger ist. Manche erkennen, dass sie von bestimmten Genussmitteln schwer lassen können. Sie verzichten dann während der Fastenzeit »traditionellerweise« zum Beispiel auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten.
Ein anderer Bereich ist jedoch zwischenzeitlich erheblich mehr in den Mittelpunkt gerückt – Bildschirmzeiten jeder Art: Handy, Tablet, PC, Serien und Filme über Streaming-Dienste oder Fernsehen sowie Social-Media-Kanäle wie WhatsApp, Instagram, Tiktok und Co. Die Liste ist lang. Immer mehr Menschen wollen sich in der Fastenzeit von Technologien, Daten und vernetzten Systemen entgiften: »Digital detox« also das digitale Entgiften, ist der Renner.
Viele Eltern haben den Medienkonsum ihrer Kinder kritisch in den Blick genommen und finden, dass ihre Söhne und Töchter in der Fastenzeit die Verweildauer an Bildschirmen deutlich begrenzen könnten. Solche Einschränkungen haben, wenn die jungen Menschen sich selbst dafür entscheiden, tatsächlich schon einen Wert an sich, nämlich sich selbst zu zeigen: »Ich kann auch ohne.« Allerdings trifft das allein noch nicht den Sinn des religiösen Fastens. Denn dabei geht es ja nicht darum, Selbstdisziplin zu entwickeln oder Abhängigkeiten vorzubeugen. Fasten im religiösen Sinne befreit nicht von etwas, sondern für etwas. [...]
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