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| FASTEN MIT KINDERN (1) |
Mehr als nur Essensverzicht |
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An Aschermittwoch ist es üblich, so wie der Name schon sagt, ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet zu bekommen. Ab diesem Tag beginnt die Fastenzeit, die Bußzeit vor Ostern. Foto: KNA |
Etwas für die schlanke Linie tun oder lästige Gewohnheiten loswerden? Der Sinn des christlichen Fastens liegt nicht in Verzicht oder Selbstoptimierung, sondern in ehrlicher Selbstbetrachtung sowie in der Beziehung zu den Mitmenschen und zu Gott.
Am Aschermittwoch ist die Fastnacht vorbei. Die Masken fallen und wir sind wieder ganz wir selbst. Zeichen des freudigen Jubels, nämlich die Palmzweige vom vorjährigen Palmsonntag, werden verbrannt. Die Asche wird gesegnet und den Menschen im Aschermittwochs-Gottesdienst auf den Kopf gestreut, oder sie bekommen mit dieser Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Angelehnt an das Alte Testament (Gen 3,9) geschieht das mit den Worten: »Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.«
Das ist gerade für Kinder ein eindrückliches Zeichen. Der Tod wird nicht totgeschwiegen, sondern ausdrücklich benannt. Aber das Auferstehungszeichen des Kreuzes zeigt zugleich: Der Tod hat nicht das letzte Wort über unser Leben. Am Ende des Lebens ist Gott da. Er hat nach christlichem Glauben Jesus neues Leben geschenkt. Dieses neue Leben ist auch den Menschen heute zugesagt. Darauf gehen gläubige Christinnen und Christen in der Fastenzeit, der österlichen Bußzeit, zu. Und in diesem Zusammenhang hat auch das Fasten seinen Sinn.
Und was bedeutet es, zu fasten? Liebe geht durch den Magen, sagt das Sprichwort. Manche Menschen können nichts essen, wenn sie sehr aufgeregt sind. Andere verzichten darauf, damit sie sich besonders gut konzentrieren können. Schon diese körperlichen Erfahrungen durch Gefühle zeigen, dass es beim Essen oder Nichtessen um mehr geht als um schiere Nahrungsaufnahme oder Nahrungsverweigerung. Es geht eher darum, innerlich unabhängig zu werden und sich bewusst zu machen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist – und das nicht nur im Christentum: Fasten gehört in den Weltreligionen zum festen Bestandteil religiös geprägter Zeiten. Im Judentum gibt es Fastentage vor wichtigen Feiertagen und im Islam den vierwöchigen Ramadan. Mit der christlichen österlichen Bußzeit haben sie gemeinsam, dass es nicht einfach um den Verzicht um des Verzichtes willen geht. [...]
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