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Wie ist das mit der Vergebung?
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SKETCHNOTES

Biblische Texte ganz leicht ins Heute übersetzen

Biblische Texte ganz leicht ins Heute übersetzen
Katrin Fuchs ist Pastoralreferentin und hat sich mit Sketchnotes befasst, also skizzierten Notizen. Diese können dazu verwendet werden, die Bibel besser zu verstehen.
Foto: pm/Legge
Schon mal etwas von Sketchnotes gehört? Nein? Dann wird es vielleicht Zeit. Sketchnotes sind skizzierte oder gezeichnete Notizen. Einfache Bilder, ähnlich wie Piktrogramme, mit kurzen prägnanten Stichworten. Warum sie so cool sind? Weil jede und jeder damit Texte ganz einfach für sich entschlüsseln und verstehen kann. Eine tolle Methode, um ein 2000 Jahre altes Buch leichter zugänglich zu machen – egal ob Alt oder Jung, Sketchnotes können helfen zu reflektieren.

Wie lassen sich altbekannte Bibeltexte besser und vielleicht ganz neu verstehen? Wo liegt die persönliche Kernaussage eines Textes? Wie bringe ich eine ethische Frage visuell, kreativ und nachhaltig auf den Punkt? All das können sogenannte Sketchnotes, also rasch gezeichnete Notizen (von engl. sketch = Skizze und engl. note = Notiz), die aus wenigen Wörtern und einfachen gezeichneten Strukturen bestehen. Katrin Fuchs beschäftigt sich seit vier Jahren mit dieser kreativen Methode. Ihre Liebe zum Sketchen hat die Pastoralreferentin, Koordinatorin im Pastoralen Raum Marktheidenfeld (Bistum Würzburg) und Gemeindeberaterin im Lockdown der Pandemie entdeckt. Bei einem Online-Kurs wurden ihr nicht nur die Grundkenntnisse des Sketchens vermittelt, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sagt sie.

Viel mehr als einen Stift, ein Blatt Papier und ein offenes Herz braucht es dafür nicht. »Das Geheimnis der Sketchnote liegt in ihrer Einfachheit und dem bewussten Reduzieren auf die Grundformen des visuellen ABCs, nämlich Punkt, Strich, Kreis, Dreieck und Viereck«, so Katrin Fuchs: »Wenn ich ein auf der Spitze stehendes Dreieck mit drei Kreisen darüber zeichne, erkennt jeder sofort, dass damit eine Eistüte gemeint ist.« Inhaltlich gehe es vor allem darum, den Text selbst sprechen zu lassen und den für die eigene Person wichtigsten Aspekt aufs Papier zu bringen. Das kann ein einzelner Vers ebenso sein wie eine Szene, eine Verbindung zum eigenen Leben oder eine Frage. »Manchmal suche ich auch in Übersetzungen in anderen Sprachen, in der Bibel-Literatur oder im Internet nach Ansatzpunkten«, berichtet Fuchs und verweist im gleichen Atemzug auf den Iconfinder im Internet, der mit einem Klick zig Umsetzungsvorschläge für ein beliebiges Stichwort auswirft. [...]
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