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| AUFKLÄRUNG |
Sprachlosigkeit und Scheu ist Schnee von gestern |
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Irgendwann kommt der Tag, vor dem sich alle Eltern fürchten: das Aufklärungsgespräch. Doch braucht es das mit dem heutigen Internet noch? Umso mehr, würden manche sagen. Durch das Internet erfahren Kinder und Jugendliche viel Gutes, aber auch Gefährliches über Sexualität. Foto: arc/Sanja Radin/iStock |
Die Aufklärung hat sich im Laufe der Zeit geändert. Vom schambehafteten Gekichere und Erröten der Lehrkräfte bis hin zu Aufklärungsvideos und off enem Sprechen über Körper und Intimität. Sexualpädagogin und Mutter Dianne Dela Cruz ermutigt Eltern, die eigenen Tabus zu hinterfragen. Das sei der erste Schritt, um auch echte Gespräche mit den Kindern zu führen. Damit Eltern heute die Sexualität ihrer Kinder positiv prägen können.
Gestern war er noch ein süßer Fratz, heute schreit der Sechsjährige im Streit plötzlich »Fick dich« durch die Umkleidekabine – und das auch noch in Anwesenheit anderer Eltern. Der Sexualpädagogin Dianne Dela Cruz ist genau das passiert. »Ich fühlte, wie meine Wangen heiß wurden. Scham, Verlegenheit und Schuldgefühle durchfluteten mich«, schreibt die Mutter von fünf Kindern und Grundschullehrerin in ihrem Ratgeber »Hilfe, mein Kind hat F*cken gesagt.« Als »@fragdianne« klärt sie auch in sozialen Medien darüber auf, wie man mit seinen Kindern über Themen wie Menstruation, Masturbation, erste sexuelle Erfahrungen und Pornografie sprechen kann.
Dela Cruz selbst musste nach eigenen Worten eine steile Lernkurve nehmen, um die Sprachlosigkeit, wenn es um Sexualität geht, zu überwinden. Denn auch ihre Kindheit und Erziehung sei voller Tabus gewesen. Sexualität ist heute zwar allgegenwärtig – in Film und Fernsehen, Internet und Werbung. Doch Dela Cruz beobachtet noch immer eine »merkwürdige Stille«, wenn es darum geht, offen mit anderen Menschen über das Thema zu sprechen.
Unsicherheiten von Eltern, sagt sie, seien völlig normal. Sie plädiert nicht für den einen richtigen Weg der Aufklärung, sondern ermutigt und ermuntert dazu, überhaupt ins Gespräch zu kommen, Vertrauen zu schaffen und Offenheit zu zeigen. Denn: »Wir Eltern haben eine einzigartige und wertvolle Chance! Wir können unsere Kinder im Umgang mit ihrer eigenen Sexualität positiv prägen.« [...]
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