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Wie ist das mit der Vergebung?
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Elternhaus
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Wenn das Kind Vater oder Mutter bevorzugt

Wenn das Kind Vater oder Mutter bevorzugt
Besonders bei Einzelkindern ist die Eifersucht schnell hoch – bei dem Elternteil, das nicht so häufig mit dem Kind kuscheln darf. Aber keine Sorge, meist handelt es sich um eine Phase.
Foto: Prostock-Studio/iStock
Mama oder Papa? Kinder haben manchmal einen klaren Favoriten. Und diese explizite Zuneigung ist meist in Stein gemeißelt, egal wie verletzt sich vielleicht der andere Elternteil fühlt. Aber was genau steckt hinter dem Phänomen? Und was verrät es über die kindliche Entwicklung? Meist ist es eine harmlose Phase, denn das Kind holt sich das, was es gerade braucht. Manches davon gibt es eben nur von der Mutter oder dem Vater.

»Papa bringt dich heute ins Bett.« – »Nein! Mamaaa!!« Das Kind brüllt, der Abend ist gelaufen. Der Vater steht ratlos im Türrahmen, die Mutter versucht zu trösten und verabschiedet sich innerlich von der geplanten Pause auf dem Sofa. In vielen Familien gibt es Phasen, in denen ein Elternteil plötzlich nicht mehr gefragt ist. Manchmal dauern sie nur ein paar Tage, manchmal Wochen. Zureden hilft wenig. Das Kind hat entschieden, als Eltern fühlt man sich hilflos und zurückgewiesen.

Tatsächlich ist dieses Verhalten weder ungewöhnlich noch beunruhigend. »Viele Kinder bevorzugen in den ersten ein, zwei Lebensjahren die Mutter«, sagt Entwicklungspsychologin Fabienne Becker-Stoll, Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz in Amberg: »Das ist biologisch, genetisch und menschheitsgeschichtlich so angelegt.«

Entscheidend für die Eltern-Kind-Bindung sei nicht, wer gerade im Zentrum steht, sondern wie feinfühlig ein Kind in seinen Bedürfnissen begleitet wird. Denn Kinder brauchen emotionale Verlässlichkeit, um sichere Bindungen aufzubauen – sie sind ihr inneres Fundament, um neugierig und selbstständig die Welt zu erkunden. Wer diese Bindungsperson ist, ergibt sich im Alltag häufig aus Präsenz und Zuwendung: Wer wickelt, füttert, tröstet? Wer reagiert prompt auf Weinen, Unsicherheiten oder Trotz? In der frühen Kindheit ist das oft die Mutter. Über die Qualität der Beziehung zum Vater sagt das jedoch wenig. »Die Stunde der Papas kommt später«, sagt Becker-Stoll. Häufig dann, wenn es ums Toben, Fahrradfahren oder das Bauen von Höhlen im Wohnzimmer geht. Auch das Temperament des Kindes spielt eine Rolle. Manche Kinder sind anhänglicher, andere selbstständiger. Vor allem in Übergangsphasen – Kita-Start, Umzug, ein neues Geschwisterkind – suchen viele Mädchen und Jungen emotionale Stabilität und zeigen diese Bedürftigkeit oft mit Nachdruck, manchmal mehr bei der Mutter, manchmal mehr beim Vater. [...]
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