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archivierte Ausgabe 30/2025
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ZELTLAGER |
Mehr als Ferienprogramm mit Abenteuer |
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Noch gibt es sie: Zeltlager. Viele christliche Vereine und Organisationen
bieten sie an. Ein waschechtes Abenteuer für Kleine aber auch Größere
bieten die Sommerfreizeiten in den Ferien – auch ohne Smartphone. Foto: Caiaimage/Paul Bradbury/iStock |
Geländespiele, Nachtwanderung, Chillen am Lagerfeuer – Zeltlager erfreuen sich in den Sommerferien noch immer großer Beliebtheit bei vielen Kindern und Jugendlichen. Da kommt bei manchen vielleicht die Frage auf, warum viele junge Menschen immer noch eine sinnlich erfahrbare, authentische Erfahrung ihrem Smartphone oder all gemein der digitalen Welt vorziehen. Ein Zeltlager scheint mehr zu bieten als der kleine Bildschirm.
Aufwachen mit dem Duft von frischem Gras in der Nase, Aktivitäten mit Gleichaltrigen in der Natur, ohne Eltern eine entspannte und abwechslungsreiche Zeit verbringen – die Zutaten für eine Zeltfreizeit sind simpel. Umso erstaunlicher, dass hierzulande jedes Jahr im Sommer wohl Zehntausende Kinder und Jugendliche für eine oder mehrere Wochen ihr bequemes Zuhause mit einem einfachen Leben im Zeltlager tauschen.
Für Lukas Schmuck, den Bundesvorsitzenden beim Bund der Pfadfinderinnen und Pfandfinder, hat das »viel mit Freiraum und Freiheitsgefühl zu tun«. Neben einer Klassenfahrt sei das Zeltlager eine Möglichkeit, »mal ohne die Eltern unterwegs zu sein«. Die Pfadfinder orientierten sich an den Interessen junger Menschen, die den Freiraum abseits ihres Alltags für Abenteuer nutzen könnten.
Ein Klassiker bei den Pfadfindern ist laut dem Vorsitzenden des Jugendverbandes mit über 260 Ortsgruppen die zweiwöchige Sommerferienfreizeit. In der ersten Woche wandere die Gruppe rund 70 Kilometer – verbunden mit täglichem Zeltauf- und abbau. »Dabei müssen sich die Teilnehmenden organisieren und können sich in der Gruppe ausprobieren«, erläutert Schmuck, der seit 2005 bei den Pfadfindern ist.
Dabei gehe es um einfache Dinge, zum Beispiel: »Wie kochen wir unterwegs, wer baut das Zelt auf?« In der zweiten Woche erwartet die Jugendlichen ein stationäres Lager mit kleineren und größeren Aktivitäten. So wurden etwa bereits Workshops im Eisenschmieden angeboten, ein anderes Mal tüftelten Teilnehmer neue Zeltkonstruktionen aus.
Für Hannah Joswig von der Malteser Jugend Deutschland machen »die Gemeinschaft und das Zusammenkommen« den Reiz eines Zeltlagers aus. Auf diesem Weg entstünden überregionale, zum Teil auch internationale Freundschaften, erklärt Joswig. Sie organisiert das diesjährige Bundeslager der Malteser im hessischen Immenhausen bei Kassel mit, zu dem rund 460 Jugendliche und 90 ehrenamtliche Helfer erwartet werden. Neben jungen Maltesern aus ganz Deutschland seien wie schon 2024 wieder rund 60 Teilnehmende aus der Ukraine dabei. Joswig fand 2008 zur Malteserjugend, seit 2009 besucht sie regelmäßig solche Lager und organisiert diese seit vielen Jahren mit. »Unser Zeltplatz – das ist Heimat und Familie; ein Ort, an dem man jedes Jahr gerne zusammenkommt«, schwärmt die 28-Jährige. [...]
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