Katholisches Sonntagsblatt - Das Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart Unser Sonderabonnement - 6 Monate für nur 50,- Euro
  Startseite » Aktuelle Ausgabe 3/2026 » Elternhaus
Offene Tür
Wollen Sie sehen, wie das Katholische Sonntagsblatt entsteht?
Wechselnde Bilder von einer Familie, die das Sonntagsblatt liest, einer Redaktionssitzung und einer Aufnahme aus der Druckerei
zur Dia-Show
Titelcover der aktuellen Ausgabe 3/2026 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Zwei Jungen und dem Schriftzug: Wie ist das mit der Vergebung?

Wie ist das mit der Vergebung?
Die Frage nach dem lieben Gott



Cover der Exerzitienbroschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brunnen und einer schweren Holztüre
Die Exerzitienbroschüre der Diözese
finden Sie hier.


Puzzle-Collage mit Portraits von Vorbildern aus der Region
Sehen Sie selbst...
Panoramakarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit roten Markierungen der einzelnen Standorte

Einfach
mal hinfahren:

Die schönsten
Plätze
um Gott
zu treffen
.
Millionen Menschen auf der Flucht - Helfen Sie mit Ihrer Spende - Misereor
Zwölt Abbildungen von Covern des Katholischen Sonntagsblattes
Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?
Hier abstimmen.
wechselnde Leserinnen und Leser des Katholischen Sonntagsblattes
und deren Meinung zum Sonntagsblatt finden Sie
hier.
 
Elternhaus
INTERVIEW

Muss Elternsein neu gedacht werden?

Muss Elternsein neu gedacht werden?
Als junge Mutter kommen Ratschläge zur Erziehung nicht nur von den eigenen Eltern und den Großeltern, sondern auch aus den sozialen Medien. Dabei eine zuversichtliche und selbstbewusste Mutter zu sein, ist eine Kunst.
Foto: miniseries/iStock
Marlies Heckner ist 29 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und ist erfolgreiche Influencerin. Über 1,6 Millionen Menschen verfolgen ihre kurzen Alltags- und Erziehungsvideos auf den sozialen Medien. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, das gerade junge Eltern dazu ermutigt, es anders zu machen: weniger Perfektionismus, mehr Vorbild mit eigenem Weg.

Macht man Kindern alles recht, beschweren sie sich später, nicht selbstständig genug zu sein. Tut man es nicht, fühlen sich Kinder nicht gesehen. Eltern können nicht alles richtig machen, oder?

Das ist zwar eine Suggestivfrage, aber ja, ich denke es ist menschlich, Fehler zu machen. Ich denke außerdem, dass die Kindheit zwar wichtig für den weiteren Weg eines Menschen ist, dass die Auswirkungen kindlicher Erfahrungen andererseits aber auch überbewertet werden. Überspitzt: Der eine Mensch wird in der Kindheit misshandelt und endet als Serienmörder, der andere erlebt genau dasselbe und wird Sozialarbeiter, um misshandelten Kindern zu helfen. Unsere Kindheitserfahrungen prägen uns, sie beeinflussen unsere Hirnentwicklung. Gleichzeitig kann unser Gehirn neuronale Strukturen lebenslang neu verknüpfen. Das heißt, ich bin kein Opfer meiner Erfahrungen, ich kann sie hinter mir lassen und mich weiterentwickeln. Natürlich klingt das leichter, als es ist. Je nachdem, welche Erfahrungen man gemacht hat, sollte man sich therapeutisch begleiten lassen. Doch einzelne Erniedrigungen, wenn die Eltern mal geschimpft oder ein falsches Geschenk zum Geburtstag geschenkt haben, machen kein Trauma. Solche Erfahrungen haben nicht dazu beigetragen, dass man selbst nicht resilient ist. Das kann viele andere Ursachen haben.

In der Osloer Bibliothek gibt es einen Kinderbereich, viel Platz für Kinderwägen – Kinder sind willkommen. In Deutschland sollen Kinder bloß nicht durchs Restaurant düsen, sondern sich wie Erwachsene verhalten. Warum?

Ich denke, das Problem ist, dass wir hierzulande stark zwischen Kinderwelt und Erwachsenenwelt trennen. Der Druck, die Kinder optimal zu fördern und Kinder »kindgerecht« zu behandeln hat diese »Spaltung« meiner Meinung nach verstärkt. Wir bauen immer mehr eine Parallelwelt für Kinder, was dazu führt, dass Familien mit jüngeren Kindern in einem anderen Bereich existieren, als andere Erwachsene. Dadurch ist es ungewohnt und wird eher als störend empfunden, wenn ein Baby in einem Restaurant weint. Ich denke, es gibt keine einfach Antwort auf diese Frage. Die gängigste Antwort ist oft: »Früher wurden Kinder verprügelt, deshalb waren sie ruhig. Heute dürfen die Kinder eben Kinder sein und das triggert Erwachsene, die nicht so frei sein durften.« Ich halte diese These für undifferenziert. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Unser Hauskalender 2026
»Wegzeichen des Glaubens«


Cover des Hauskalenders 2026

weitere Infos



Den Südwesten 2026 spirituell erleben

Broschüre des Magazins Reiseziel Heimat mit dem Fernsehturm in Stuttgart

weitere Infos


Blick über Limone am Gardasee mit Ausflugsschiff und Strandpromenade

Auch für 2026 haben wir wieder attraktive Leserreisen für Sie geplant.
Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen:
mit Lebe gut Reisen – Reisen mit Sinn fürs Leben.

weißer Schriftzug mit Lebe gut - der Podcast mit Sinn für das Lben und weißem stlisiertem Baum auf blauem Hintergrund

Der Podcast zum Buch
Papst Leo XIV. – Ein erstes Porträt
Hören Sie doch mal rein!



 Papst Leo XIV. - Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
Stefan von Kempis Papst Leo XIV.
Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet
erschienen im Patmos Verlag


Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur

CD-Abbildung mit dem Schriftzug Hören über Grenzen
HÖREN ÜBER GRENZEN
weitere Infos

Schriftzug Aktion Hochzeit

Das besondere Geschenk für Brautpaare

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.

Schriftzug Aboservice

mehr Informationen


Zwei Jugendliche im Gespräch
Katholisches Sonntagsblatt
Telefon: +49 (0) 711 44 06-121 · Fax: +49 (0) 711 44 06-170
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum  | Barrierefreiheit