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Zugang zu neuen kulturellen Perspektiven

Zugang zu neuen kulturellen Perspektiven
Im Kindergarten und in der Schule wird Deutsch gesprochen, zu Hause die Muttersprache – wenn Kinder zweisprachig oder mehrsprachig aufwachsen, dann ist das anfangs vielleicht eine Herausforderung, am Ende hat es oft Vorteile.
Foto: monkeybusinessimages/iStock
Mehrsprachigkeit ist in Deutschland mittlerweile in vielen Haushalten und Familien Alltag. Oft kommen die Eltern aus einem anderen Land und leben noch nicht so lang in Deutschland, oder die Familien haben ausländische Wurzeln. So bekommen die Kinder oft mals mehr als nur die Muttersprache oder die Landessprache mit. Was bedeutet das aber für die kindliche Entwicklung? Und wie können Eltern den Spracherwerb sinnvoll begleiten?

Plötzlich sind sie da, erst einzelne Wörter, dann ganze Sätze – wie von selbst lernen Kleinkinder sprechen. Und immer häufiger gleich in mehreren Sprachen. In Deutschland wächst mehr als jedes fünfte Kind mit Deutsch und mindestens einer weiteren Familiensprache auf: Laut Mikrozensus lebten 2021 rund 3,04 Millionen Minderjährige (21,9 Prozent) in mehrsprachigen Haushalten, sei es, weil die Eltern verschiedene Sprachen sprechen, sei es, weil die Wurzeln der Familie in einem anderen Land sind und Deutsch nun in Schule und Kita als zweite Sprache hinzukommt.

»Kinder profitieren von Mehrsprachigkeit «, ist Claudia Maria Riehl überzeugt. Die Sprachwissenschaftlerin leitet an der Ludwig- Maximilians-Universität München das Institut für Deutsch als Fremdsprache und die Internationale Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit. Neben dem offensichtlichen Vorteil, sich in mehreren Sprachen ausdrücken zu können, gebe es auch kognitive Effekte: Kinder, die regelmäßig zwischen Sprachen wechseln, seien oft besser darin, ihre Aufmerksamkeit zu steuern und Aufgaben flexibel anzugehen. Außerdem eröffne Mehrsprachigkeit den Zugang zu unterschiedlichen kulturellen Perspektiven – eine Erfahrung, die weit über die reine Sprachkompetenz hinausgeht.

So ganz ohne Zutun allerdings funktioniert das nicht, auch wenn es wirkt, als kämen Kinder wie von selbst zur Sprache. Mehrsprachige Erziehung erfordere Zeit, Energie und Engagement der Eltern, sagt Riehl. Sie empfiehlt, Sprachen klar zu trennen – entweder nach Personen (»one person, one language«, eine Person, eine Sprache) oder nach Situationen: Beim Spielen beispielsweise wird Deutsch gesprochen, bei den Mahlzeiten Türkisch. Wird hingegen ständig unkontrolliert gewechselt, könne es zu einer Sprachmischung kommen, die das saubere Abspeichern der einzelnen Sprachen erschwere.  [...]
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