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Über das Geheimnis des Glaubens sprechen |
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Die Liturgie rund um die Kar- und Ostertage ist etwas Besonderes. Es ist nicht einfach, Kindern zu erklären, was Christinnen und Christen da feiern. Foto: KNA |
Auferstehung? Na klar! Das ist der Kern unseres christlichen Glaubens und die Basis christlicher Hoffnung. Doch was so selbstverständlich scheint, ist es kein bisschen, widerspricht dieses Ereignis doch fundamentalen menschlichen Erfahrungen und allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Entsprechend schwer fällt es Eltern und Großeltern, mit Kindern über das große Geheimnis des Glaubens zu sprechen.
Sabine Benz vom Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart und Maren Löwe vom Religionspädagogischen Institut Mainz der Evangelischen Kirche kennen diese Problematik sehr gut. »Ausgangspunkt für unser Wissen über die Auferstehung sind die Berichte in den Evangelien«, so Maren Löwe. »Sie erzählen von Spuren des Ereignisses und Begegnungen mit dem Auferstandenen.« Matthäus beschreibt ein gewaltiges Ereignis mit Erdbeben, bei Markus flüchten die Frauen am Grab zunächst aus Furcht, bei Lukas hören wir von zweifelnden Jüngern und dem Weg nach Emmaus, bei Johannes gibt es Begegnungen mit Maria von Magdala, den Jüngern, dem zweifelnden Thomas und beim Fischfang.
Das Bild des Auferstandenen setzt sich also aus unterschiedlichen Puzzleteilen zusammen. Und die lohnt es zu ergründen. Schon bei den Zeitzeugen finden heutige Leserinnen und Leser eine Mischung aus Trauer und Freude, aus Zweifel und Angst vor. Die Menschen erahnen wohl das Geheimnis rund um den, den sie erkennen und doch nicht kennen, der wieder lebt und doch verwandelt ist.
Nach Erfahrung von Sabine Benz spielen bei den Vorstellungen von Kindern die verschiedenen Zeitebenen eine wichtige Rolle: Jesus lebt, er ist tot, er lebt wieder, vor 2000 Jahren, jetzt? »Kinder versuchen sich dem Geschehen mit dem anzunähern, was sie aus ihrer Lebenswelt kennen, sie müssen erst verstehen, dass mit Auferstehung etwas anderes gemeint ist, dass auferstehen eben nicht aufstehen ist.« Und dafür brauchen sie »Puzzleteile und Impulse, aus denen sie sich ein Bild machen können«, betont Benz.
Beim gemeinsamen Lesen der Bibelgeschichten sollten Eltern und Großeltern altersentsprechend auswählen. Für jüngere Kinder (1. Klasse) eignen sich vor allem Geschichten, die den Weg von der Trauer zur Freude beschreiten, also die frohmachende Engelsbotschaft am Grab oder die tröstliche Emmaus-Geschichte. Bei älteren Kindern (4. Klasse) dürfen auch Erschrecken und Zweifel auftauchen. Wichtig ist nach Ansicht der Expertinnen, dass man die Erzählungen nie allein stehen lässt, sondern unterschiedliche Facetten beleuchtet. »Nur so können die Kinder dem großen Geheimnis aus Kontinuität und Diskontinuität auf die Spur kommen.« [...]
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