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| Ministrantendienst |
Glaubenserfahrungen zwischen Zeltlager und Weihrauchfass |
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Kreuz, Rauchfass, Leuchter – typische Aufgaben für eine Ministrantin oder einen Ministranten. Doch der Dienst am Altar ist meist mehr als die typischen Aufgaben im Gottesdienst. Fotos: KNA |
Leuchter tragen, Weihrauch schwenken, Messbuch halten, die eucharistischen Gaben zum Altar bringen – die Aufgaben von Ministrantinnen und Ministranten im Gottesdienst sind vielfältig. Doch der Dienst am Altar ist nur ein Bruchteil dessen, was das Mini-Sein wirklich ausmacht. Als viel wichtiger empfi nden die Kinder und Jugend lichen, die nach der Erstkommunion zu den Minis gehen, die Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen und das Gefühl, Teil einer großen Community zu sein.
Lange war der Messdienst eher exklusiver Natur und wurde von jungen Priesteranwärtern durchgeführt, die den Gottesdienst stellvertretend für die Gemeinde auf Lateinisch feierten. Erst beim Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Ministrantendienst grundlegend erneuert und als aktiver liturgischer Laiendienst definiert. Seit 1992 sind offiziell auch Mädchen zugelassen. 21 000 aktive Ministrantinnen und Ministranten gibt es aktuell in der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Tendenz abnehmend. Denn während die Zahl der Erstkommunionkinder zwischen 2015 und 2023 um knapp sechs Prozent zurückging, sind es bei den Ministrantenzahlen 35 Prozent. Im deutlich kleineren Bistum Würzburg verzeichnet man derzeit rund 10 000 aktive Ministrantinnen und Ministranten. Zu ihnen gehören auch die Minis des Ökumenischen Zentrums Würzburg-Lengfeld mit rund 50 Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 28 Jahren. Sobald die Vorbereitung zur Erstkommunion in der Pfarrei beginnt, sind hier auch die Minis mit am Start: »Die Erstkommunion ist die beste Nahtstelle zum Mini-Dienst«, berichtet Diakon Gregor Groß, der die Kommunionkinder und deren Eltern seit vielen Jahren begleitet.
»Schon beim Kennenlern-Samstag im Oktober sind die Minis dabei, spielen, toben und basteln mit den Kindern, abends gibt es Lagerfeuer und Musik«, erzählt er. Auch die Einladung zur Sternsingeraktion stoße auf enormes Interesse bei den Drittklässlern: »Heuer waren so viele Gruppen unterwegs wie nie«, schwärmt er.
Und obwohl viele Kinder interessiert sind und bewundernd zu den nur wenig Älteren aufschauen, kommen auch in Würzburg-Lengfeld immer weniger zur Schnupperstunde. »Von etwa 25 Kommunionkindern sind es im Schnitt nur noch zwei oder drei«, berichtet Oberministrantin Laura. [...]
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