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| Glaubensland |
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| FASTENHIRTENBRIEF |
»Gebt ihr ihnen zu essen!« |
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In seinem Hirtenbrief drückt der Bischof sein Verständnis für die große Unsicherheit vieler Menschen aus. Foto: arc/Jens Kramer/drs |
Liebe Schwestern und Brüder, zu Beginn der österlichen Bußzeit grüße ich Sie alle sehr herzlich! Im Evangelium des Ersten Fastensonntags berichtet uns der Evangelist Matthäus, dass Jesus vom Geist in die Wüste geführt wurde. Nachdem er vierzig Tage gefastet hat, bekommt Jesus Hunger. Wir alle wissen: Hunger kann den Blick verengen, sodass wir nur noch auf unsere eigenen Bedürfnisse achten. Wer Hunger hat, ist bereit, Dinge zu tun, die er sonst ablehnen würde.
Aber Jesus widersteht der Versuchung. Er lässt sich nicht verführen. Er gibt den Verlockungen von Macht und Reichtum keinen Raum. Jesus bleibt standhaft und gibt allein Gott die Ehre, denn er weiß: Nur wenn sich der Mensch ganz auf Gott ausrichtet, wird er die Fülle des Lebens erfahren, denn »der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt«. Auch der Evangelist Markus berichtet an einer anderen Stelle von Hunger – vom Hunger der Menschen, die Jesus an einen abgelegenen Ort gefolgt waren und die nun müde und erschöpft sind. Die Jünger wollen sie wegschicken. Doch Jesus erwidert: »Gebt ihr ihnen zu essen!« Die Jünger haben nur noch fünf Brote und zwei Fische. Auf das Wort Jesu hin teilen sie das, was sie haben, mit den Menschen … und alle werden satt. Sie erfahren die Fülle des Lebens, die allein von Gott kommt!
Wenn wir auf die gegenwärtige Situation in unserem Land und in der Welt schauen, wirken auch heute viele Menschen müde und erschöpft. Sie hungern nach Gerechtigkeit und sehnen sich nach Ruhe und Frieden. Dieser Hunger zeigt sich oft auch in unseren Sorgen und Fragen: Was bringt die Zukunft, wohin gehen wir als Gesellschaft, aber auch als Kirche. Ich weiß, gerade jetzt stellen sich auch in unserer Diözese viele diese Fragen. Sie sind verunsichert, weil wir vor großen Herausforderungen und Veränderungen stehen.
In dieser Situation geht es uns als Kirche heute nicht viel anders als den Jüngern damals: Auch wir haben immer wieder den Eindruck, dass das, was wir haben, nicht ausreicht, um den Hunger der Menschen wirklich zu stillen. [...]
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