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| PASTORALREISE |
»Wo Kirche heilt, wird Gottes Nähe spürbar« |
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Bischof Klaus Krämer hat bei einer mehrtägigen Reise Projekte der Diözese besucht und ist mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch gekommen. Foto: Angelika Sönnichsen/drs |
Bischof Klaus Krämer hat gemeinsam mit Domkapitular Heinz Detlef Stäps, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche, sowie Vertreterinnen der Diözese eine Pastoral- und Projektreise nach Äthiopien unternommen. Diese führte in die Region Tigray im Norden des Landes, nach Imdibir, südwestlich gelegen, sowie in die Hauptstadt Addis Abeba.
Im Mittelpunkt der Reise standen die Begegnung mit dem katholischen Klerus und Zeichen der Solidarität: In Projekten im Bildungs- und Sozialwesen, in der Seelsorge und Infrastruktur wurde deutlich, wie eine gelebte Partnerschaft Zukunft ermöglicht. Im Norden Äthiopiens besuchte die Delegation Mekelle und Adigrat, den Sitz des Bistum Adigrat. Der bewaffnete Konflikt, der 2020 in Tigray begonnen hat, hat die Menschen schwer getroffen. Schäden an Infrastruktur und öffentlichen Diensten, eingeschränkte Versorgungsmöglichkeiten und anhaltende humanitäre Not prägen den Alltag.
Für die Menschen im Bistum Adigrat war der Besuch aus der Diözese ein ermutigendes Signal dafür, dass Rottenburg-Stuttgart auch in schweren Zeiten an ihrer Seite steht. Bischof Klaus Krämer: »Gerade dort, wo Menschen Leid, Verlust und Unsicherheit erleben, ist unsere Nähe besonders wichtig. Sie ist gelebte Solidarität – und ein Zeichen der Hoffnung, die trägt.« Bischof Tesfay Medhin (Adigrat) unterstrich die Bedeutung dieser Verbundenheit: »Die Menschen sind vom Krieg schwer traumatisiert. Dass Sie zu uns gekommen sind, gibt uns Hoffnung.«
Gesprächspartner berichteten von großer Not, Vertreibung und massiver Gewalt, vor allem gegen Frauen. Schwester Medhin von den »Daughters of Charity« (Töchter der Wohltätigkeit) in Mekelle verwies auf die fragile innenpolitische Lage und die dramatische Situation vieler Binnenvertriebener: »Rund 1,2 Millionen Menschen sind betroffen und leben in 146 Auffanglagern rund um Mekelle. Viele sterben an Hunger oder weil medizinische Versorgung fehlt. Jede Hilfe ist notwendig.« (Die genannten Zahlen beruhen auf unabhängig voneinander gemachten Aussagen aus den Gesprächen vor Ort). [...]
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