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Jahrzehntelang gemeinsam im Glauben gewachsen |
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Der Denkendorf-Frankfurt (Oder)-Kreis mit Pfarrer Alfred Kirsch (2. v. li.) beim letzten Treffen im Oktober 2025 in Frankfurt (Oder). Foto: privat |
Katholiken aus der Gemeinde Denkendorf knüpft en vor 46 Jahren den Kontakt zur katholischen Gemeinde in Frankfurt (Oder), damals noch DDR. Auf Anregung der beiden Gemeindepfarrer, die sich bei einer Fortbildung in Berlin kennengelernt hatten, wagten sie 1979 ein erstes Treff en. Für die Christen aus Ost und West begann eine außergewöhnliche Beziehung, geführt und getragen vom gemeinsamen Glauben.
Es begann 1979, zu einer Zeit, als in Frankfurt (Oder) nur sehr wenige Privatpersonen einen Telefonanschluss hatten. Übers dortige Pfarrbüro wurde telefonisch ein Treffen verabredet, und die ersten Male traf man sich ausschließlich in Ostberlin – für einen Tag. Das ist Geschichte, sehr lange her, aber irgendwie immer noch präsent, als Helga Bunk, ehemalige Kirchengemeinderätin der Denkendorfer Kirchengemeinde St. Johann Baptist, den Videoanruf nach Frankfurt (Oder) auf ihrem Tablet startet.
Sie sitzt im Wohnzimmer bei Ingeborg Tonn, deren verstorbener Mann Herwig von Anfang an zu den Treffen mit der Gemeinde aus dem Osten gereist ist. Sie selbst war ab 1983 mit dabei und weiß noch, wie sie dafür die Kinder bei den Großeltern gelassen haben, denn man war unsicher, »ob alles glattläuft«. Mit am Tisch sitzt auch Adelheid Fezer. Die gebürtige Österreicherin ging 1986 erstmals mit und erinnert sich spontan, dass sie wegen ihres österreichischen Passes jedes Mal eine gesonderte Kontrolle über sich ergehen lassen musste. Kurt Schmied, der Verwandtschaft im Osten hat, kennt die damaligen Einschränkungen gut. Als er 1991 zu dem auf beiden Seiten jeweils zehn bis fünfzehn Personen großen Denkendorf-Frankfurt (Oder)-Kreis stieß, wurde er »sofort integriert«. Auf seinem Handy sind viele Fotos von den lebendigen Begegnungen, mindestens aus den letzten 15 Jahren.
Jetzt ist die Verbindung zu Martin und Norbert Knak hergestellt und alle freuen sich, die Brüder aus der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz in Frankfurt (Oder) zu hören und zu sehen. Auch sie erinnern sich an die Anfänge und schildern, wie die Situation bei ihnen vor Ort tatsächlich war. »Briefe waren drei bis vier Wochen unterwegs, und ein Gespräch vom Telefon im Pfarrbüro aus musste angemeldet werden. Und das konnte sechs bis acht Stunden dauern, bis es dann so weit war.« Meistens haben sie deshalb bei einem Treffen schon den Termin für das Folgejahr abgesprochen. [...]
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