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»Gemeinsam konkrete Verbesserungen erreichen« |
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Bei der Einweihung des Zentrums für Frieden und Versöhnung in Nyanza Lac im Süden Burundis: Bischof Klaus Krämer mit Bischof Salvator. Foto: drs/Angelika Sönnichsen |
Die Diözese und das Land Baden-Württemberg verbindet seit Jahrzehnten eine Partnerschaft mit Burundi. Jetzt hat Bischof Klaus Krämer das ostafrikanische Land besucht. Im Mittelpunkt der Reise standen die Friedens- und Versöhnungsarbeit sowie das Ausloten neuer Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, findet in der deutschen Öffentlichkeit jedoch nur selten Beachtung. Rund 74 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, etwa 14 Prozent gelten als unterernährt. Besonders prekär ist die Situation der Kinder: Mehr als die Hälfte leidet infolge anhaltender Mangelernährung unter Wachstumsverzögerungen.
»Die Not vieler Menschen bleibt für Außenstehende häufig unsichtbar«, sagte Pater Walter Stärk, der aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt und seit 1962 als Afrikamissionar in Burundi lebt. »Die Menschen verstecken sich. Wir versuchen, denen zu helfen, die zu uns kommen, aber viele Menschen sehen wir auch nicht.«
Burundis jüngere Geschichte ist geprägt von Bürgerkrieg, Gewaltausbrüchen und ethnisch aufgeladenen Konflikten. Seit rund zehn Jahren herrscht ein fragiler Frieden. Gesprächspartner berichteten von tiefen Traumatisierungen in weiten Teilen der Bevölkerung. Mit Blick auf die für 2027 erwartete Präsidentschaftswahl kommt der Prävention neuer Gewalt besondere Bedeutung zu. Zugleich sind zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume und Menschenrechte unter der autoritären Regierung stark eingeschränkt.
Deshalb war ein zentraler Anlass der Reise auch die Eröffnung eines neuen Zentrums für Frieden und Versöhnung in Nyanza Lac im Süden Burundis. Bischof Krämer hat die Einrichtung gemeinsam mit Bischof Salvator aus der Diözese Bururi nach einem Festgottesdienst eingeweiht. Finanziert wurde das Zentrum von der Diözese und dem Erzbistum Freiburg. [...]
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