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Die Diözesanratssitzung im Kloster Schöntal bot den Rätinnen und Räten die Möglichkeit, sich über den Stand der Dinge im Prozess »Kirche der Zukunft« zu informieren sowie Sorgen und Bedenken zu äußern. Foto: Arslan |
Der Prozess »Kirche der Zukunft« stand im Mittelpunkt der Diözesanratssitzung, die jetzt bei – auch hinter Klostermauern – sommerlich heißen Temperaturen in Schöntal stattgefunden hat. Die Rätinnen und Räte nutzten die Gelegenheit, sich über den Stand der Dinge zu informieren und nächste Schritte zu beraten. Zudem bestellte das Gremium Florian Strobel zum neuen Geschäftsführer.
Unterhalb des Klosters Schöntal planschten die Menschen in der Jagst, oben, im großen Sitzungssaal, versuchten die Rätinnen und Räte, die Mitarbeitenden des Ordinariats und Bischof Klaus Krämer einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf der Tagesordnung stand der Prozess »Kirche der Zukunft«, der im Hohenlohischen weiter intensiv und engagiert beraten wurde. 222 Menschen arbeiten insgesamt daran. Der Bischof lobte die Regionalkonferenzen, die inzwischen an verschiedenen Orten in der Diözese stattgefunden haben, als »gutes Format «, das »direkte Begegnung ermöglicht« und »für die Zukunft so weiterentwickelt werden kann«.
Im Präsidium flankierten ihn der neue Diözesanratssprecher Willy Braun, Marita Walz, Generalvikar Clemens Stroppel sowie Priesterratssprecher Ulrich Kloos. Bevor es konkret um die Inhalte des Entwicklungsprozesses ging, standen ein paar Entscheidungen an: Die Räte wählten Alexandra Guserle und Dr. Joy Alemazung zu beratenden Mitgliedern und entschieden über die personelle Zusammensetzung von vier Ausschüssen, deren Etablierung ihnen besonders am Herzen lag. Dies sind die Ausschüsse »Gesellschaftlicher Zusammenhalt«, »Nachhaltige Entwicklung«, »Menschenrechte, Solidarität und Frieden« sowie »Gleichberechtigung und Vielfalt«.
Dann ging es ans Inhaltliche: Theresa Kucher und Barbara Strifler vom Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg informierten das Gremium über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen »Umschreibung der neuen Kirchengemeinden«. Demnach konnten nach intensiver Beratung und fachlicher Prüfung der eingereichten Vorschläge zwölf Konzepte direkt in das weitere Beratungsverfahren eingebracht werden. Für 13 Vorschläge wurden Prüfaufträge formuliert – das bedeutet, dass diese Vorschläge in den Dekanaten noch einmal nachjustiert werden müssen. Dabei beziehen sich die Prüfaufträge auf die Größe (Katholikenzahl) der künftigen Kirchengemeinden, auf die Berücksichtigung kommunaler Grenzen und Caritas- Regionen sowie auf eine sinnvolle Verortung für Gemeinden anderer Muttersprache. Bis 20. September sollen die Voten final abgegeben sein. [...]
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